KI als Lernhilfe nutzen: Von Copy-Paste zur intelligenten Sparringspartner:in
Zielsetzung:
Das übergeordnete Lernziel besteht darin, künstliche Intelligenz (KI) nicht als bloßes Werkzeug zum Kopieren von Inhalten, sondern als interaktive und kritische „Sparringspartnerin“ im Lernprozess kennenzulernen. Die Lernenden sollen befähigt werden, sachlich und methodisch fundiert mit KI-Systemen zu kommunizieren, deren Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und die Technologie gezielt zur Vertiefung des eigenen Verständnisses und zur Schärfung der eigenen Argumentation einzusetzen.
Inhalte und Methoden:
Das Arbeitsblatt folgt einem progressiven Aufbau, der von der ersten Ideensammlung bis zur komplexen Debattensimulation reicht. Den Einstieg bildet eine Brainstorming-Phase mittels einer Mindmap, um den aktuellen Nutzungsstand sowie Chancen und Gefahren von KI im schulischen Kontext zu reflektieren. Ein zentraler inhaltlicher Schwerpunkt ist das „Prompt-Engineering“, bei dem die Lernenden die R-O-K-Formel (Rolle, Objektiv, Kontext) kennenlernen und in einem direkten Vergleich zwischen vagen und professionellen Anweisungen die Auswirkungen auf die Ergebnisqualität analysieren. Zur Förderung der kritischen Urteilsfähigkeit wird das Phänomen der „KI-Halluzinationen“ thematisiert; in einer Fact-Checking-Challenge müssen die Lernenden KI-generierte Fakten und Expertenzitate auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Methodisch wird zudem die „Sokratische Methode“ eingeführt, bei der die KI angewiesen wird, durch gezielte Gegenfragen den Lernprozess zu begleiten, statt fertige Lösungen zu liefern. Den Abschluss bildet ein dialektischer Ansatz, bei dem die KI als „Advocatus Diaboli“ fungiert, um die logischen Lücken in der eigenen Argumentation der Lernenden aufzudecken und so die Qualität von Essays oder Debattenbeiträgen zu steigern.
Kompetenzen:
- Digitale Medienkompetenz: Beherrschung von Techniken des Prompt-Engineerings und ein tiefes Verständnis für die Funktionsweise von Sprachmodellen
- Kritische Urteilsfähigkeit: Erkennen von KI-Halluzinationen und die Fähigkeit, digitale Inhalte durch eigenständige Recherche zu verifizieren
- Problemlösungskompetenz: Nutzung der KI als tutorielle Begleitung (Sokratische Methode), um komplexe Sachverhalte Schritt für Schritt selbst zu erschließen
- Argumentations- und Reflexionskompetenz: Stärkung der eigenen Position durch die produktive Auseinandersetzung mit KI-generierter Kritik und Gegenargumenten
Zielgruppe und Niveau:
Oberstufe
Hinweis: Zur Bearbeitung des kompletten ABs wird der Zugang zum Internet benötigt (unter anderem die Nutzung von KI).
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Target group and level
Oberstufe
Subjects
KI als Lernhilfe nutzen: Von Copy-Paste zur intelligenten Sparringspartner:in


Brainstorming
Arbeitsauftrag: Erstelle eine Mindmap zum Thema KI im Bezug zur Schule. Schreibe zu diesen Punkten Begriffe auf:
- Wozu wird KI genutzt?
- Wozu kann ich KI sinnvoll nutzen?
- Welche Gefahren kann die Nutzung von KI mit sich bringen?
Lade Zeichenfeld...
MUSTERLÖSUNG FÜR DIE LEHRKRAFT!!!

Die Kunst des Fragens
Was ist Prompt-Engineering?
Eine KI ist nur so gut wie die Anweisung, die man ihr gibt. Ein einfacher Satz wie „Erklär mir die Photosynthese“ liefert oft nur Standardwissen. „Prompt-Engineering“ bedeutet, der KI einen Kontext, eine Rolle und ein Ziel zuzuweisen. Ein guter Prompt folgt oft der R-O-K-Formel:
- Rolle: Wer soll die KI sein? (z. B. ein geduldiger Tutor, eine kritische Historikerin)
- Objektiv: Was ist das genaue Ziel? (z. B. eine Zusammenfassung, ein Quiz, eine Analogie)
- Kontext: Welche Rahmenbedingungen gelten? (z. B. „Erkläre es für einen 10.-Klässler“, „Nutze keine Fachbegriffe ohne Erklärung“)
Arbeitsauftrag: Der Prompt-Vergleich
Wähle ein Thema aus einem deiner aktuellen Schulfächer (z. B. die Weimarer Republik, Zellatmung oder eine Gedichtanalyse).
- Formuliere zuerst einen „schlechten“ Prompt (kurz, vage).
- Formuliere daraufhin einen „Profi-Prompt“ nach der R-O-K-Formel.
- Lasse beide Prompts von einer KI beantworten. Vergleiche die Ergebnisse: Welcher Text hilft dir tatsächlich beim Verstehen des Themas und warum? Was für Unterschiede kannst du feststellen: z. B. Form, Länge oder Präzision.
Der "schlechte" Prompt
Der "Profi"-Prompt
| Schlechter Prompt | Profi-Prompt |
|---|---|
Musterlösung: Prompt-Engineering am Beispiel der Weimarer Republik
Schlechter Prompt
"Erklär die Weimarer Republik."
Profi-Prompt nach der R-O-K-Formel
Rolle: Sei ein geduldiger Geschichtslehrer.
Objektiv: Erstelle eine verständliche Zusammenfassung der Weimarer Republik.
Kontext: Erkläre es für Schüler der 10. Klasse, ohne Fachbegriffe zu verwenden, die nicht zuvor erklärt wurden.
Antwort der KI auf den schlechten Prompt
Die Weimarer Republik war die demokratische Regierung Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg und vor der Machtergreifung der Nazis. Sie wurde 1919 gegründet und endete 1933. In dieser Zeit gab es viele politische und wirtschaftliche Herausforderungen.
Antwort der KI auf den Profi-Prompt
Die Weimarer Republik war die erste demokratische Regierung in Deutschland, die von 1919 bis 1933 bestand. Nach dem Ersten Weltkrieg musste Deutschland eine neue Staatsform finden, da die Monarchie unter Kaiser Wilhelm II. endete. Die Republik wurde nach der Stadt Weimar benannt, wo die verfassungsgebende Versammlung stattfand.
Die Weimarer Republik hatte mit vielen Problemen zu kämpfen. Wirtschaftlich war das Land durch die Reparationszahlungen und die Weltwirtschaftskrise belastet. Politisch gab es viele Parteien, und die Regierungen wechselten häufig, was zu Instabilität führte. Es gab auch extreme politische Bewegungen von links und rechts, die versuchten, die Demokratie zu zerstören.
Trotz dieser Herausforderungen gab es in der Weimarer Republik auch kulturelle Blütezeiten, wie die Goldenen Zwanziger, in denen Kunst, Musik und Wissenschaft florierten.
Vergleich der Ergebnisse
Der Text des schlechten Prompts ist sehr knapp und bietet nur grundlegende Informationen. Es fehlt an Tiefe und Kontext, was es schwierig macht, das Thema wirklich zu verstehen. Die Antwort gibt keine Erklärungen zu Fachbegriffen und lässt viele wichtige Aspekte der Weimarer Republik unerwähnt.
Die Antwort auf den Profi-Prompt ist ausführlicher und strukturiert. Sie bietet eine klare Erklärung, die für Schüler der 10. Klasse verständlich ist. Der Text geht auf politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte der Weimarer Republik ein und erklärt Begriffe und Zusammenhänge, die für das Verständnis entscheidend sind. Dies macht den Text hilfreicher für das Verstehen des Themas, da er detaillierter und präziser ist und den Schülern einen umfassenden Überblick bietet.

Das Problem der „Halluzinationen“
KIs sind statistische Wort-Vorhersage-Maschinen, keine Wissensdatenbanken. Das bedeutet, sie „wissen“ nichts, sondern berechnen, welches Wort am wahrscheinlichsten als nächstes kommt. Dabei entstehen oft „Halluzinationen“: Die KI kann Fakten, Quellen oder Zitate erfinden, die täuschend echt klingen.
Arbeitsauftrag: Fact-Checking Challenge (Kleingruppen)
Lasst die KI eine Zusammenfassung zu einem komplexen historischen Ereignis oder einem wissenschaftlichen Phänomen schreiben und fordert sie explizit auf, drei Zitate von Expert:innen einzubauen. Bearbeitet anschließend die folgenden Aufgaben.
Hinweis: Die vorgegebenen Antworten sind allgemein gehalten und müssen nicht zwingend auf euer Beispiel zutreffen.

Die KI als Tutor:in und Sparringspartner:in
Die Sokratische Methode
Ein:e echte:r Tutor:in gibt dir nicht einfach die Lösung vor, sondern hilft dir, sie selbst zu finden. Man kann eine KI anweisen, die „Sokratische Methode“ anzuwenden. Dabei stellt die KI dir Gegenfragen, um dich Schritt für Schritt zur Lösung zu führen, anstatt das Ergebnis vorzusagen.
Arbeitsauftrag: Ein philosophischer Text von Descartes (Reflexion)
Nutze die Gedanken von Descartes, um ein tieferes Verständnis seiner philosophischen Ansichten zu erlangen, insbesondere in Bezug auf Zweifel und Erkenntnis.
Instruktion an die KI: „Ich möchte, dass du mein philosophischer Mentor bist. Stelle mir gezielte Fragen, um mich durch Descartes' Denkprozess zu führen und seine Prinzipien zu verstehen. Warte nach jeder Frage auf meine Antwort.“
Führe den Dialog für mindestens 5-10 Minuten.
Reflektiere: War der Prozess herausfordernder als eine direkte Erklärung? Hat es dir geholfen, Descartes' Philosophie und seine Argumentationsweise besser zu begreifen?
✒️ Hier findest du Platz, um zu reflektieren.
Dialog über Descartes' Philosophie
Einführung in Descartes' Gedankenwelt
Schüler:in: Hallo, ich habe Schwierigkeiten, Descartes' Philosophie zu verstehen, besonders seinen Ansatz zum Zweifel und Erkenntnis. Kannst du mir helfen?
KI: Natürlich! Lass uns gemeinsam Descartes' Denkweise erkunden. Zuerst, was weißt du über Descartes und seine Methode des radikalen Zweifels?
Schüler:in: Ich weiß, dass er irgendwie alles angezweifelt hat, um sicher zu sein, dass er wirkliches Wissen hat. Aber ich bin mir nicht sicher, warum er das gemacht hat.
Der radikale Zweifel
KI: Gute Beobachtung! Descartes nutzte den radikalen Zweifel, um alles in Frage zu stellen, was nicht absolut sicher ist. Warum denkst du, dass Zweifel für ihn so wichtig war?
Schüler:in: Vielleicht wollte er sicher sein, dass seine Erkenntnisse wirklich wahr sind und nicht nur auf Annahmen basieren?
KI: Genau! Descartes wollte eine stabile Grundlage für Wissen schaffen, indem er alles bezweifelte, was nicht absolut gewiss war. Kannst du erklären, was er als unbezweifelbar ansah?
Cogito, ergo sum
Schüler:in: Ähm, ich glaube, er hat gesagt, dass der einzige unbezweifelbare Gedanke ist, dass er denkt, oder?
KI: Das stimmt! Descartes' berühmtes Zitat "Cogito, ergo sum" bedeutet "Ich denke, also bin ich". Warum ist dieser Gedanke für ihn so zentral?
Schüler:in: Weil es zeigt, dass selbst wenn er an allem zweifelt, er immer noch existiert, weil er zweifelt?
KI: Exakt! Das Denken selbst beweist die Existenz des Denkenden. Wie hat Descartes diesen Ansatz genutzt, um weiterführendes Wissen zu entwickeln?
Aufbau von Wissen
Schüler:in: Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, er hat versucht, auf diesen sicheren Gedanken aufzubauen, um mehr Wissen zu finden.
KI: Richtig! Descartes versuchte, auf dieser Grundlage ein System von Wissen zu entwickeln, das genauso sicher ist wie der Gedanke an die eigene Existenz. Was denkst du, welche Rolle spielte Gott in seiner Philosophie?
Schüler:in: Ich weiß nicht genau, aber ich glaube, er hat Gott gebraucht, um die Welt zu erklären.
KI: In seiner Philosophie argumentiert Descartes, dass die Existenz eines wohlwollenden Gottes garantiert, dass die Welt und unsere Wahrnehmungen nicht von Grund auf täuschend sind. Gibt es noch Aspekte von Descartes' Philosophie, die dich interessieren?
Zusammenfassung und Abschluss
Schüler:in: Ja, ich würde gerne mehr darüber erfahren, wie er Wissen über die Welt entwickelt hat, aber ich glaube, ich muss das noch weiter studieren.
KI: Das ist eine großartige Einstellung! Descartes' Ansatz ist komplex, aber indem du seine Methode des Zweifels und seine Schlussfolgerungen verstehst, kannst du ein tieferes Verständnis seiner Philosophie entwickeln. Viel Erfolg beim weiteren Studium!
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Perspektivwechsel und Kritikfähigkeit
KIs eignen sich hervorragend als „Advocatus Diaboli“ - also als jemand, der absichtlich eine Gegenposition einnimmt, um deine Argumentation zu prüfen. Das ist besonders hilfreich zur Vorbereitung auf Debatten oder Klausuren.
Die Debatten-Simulation (Kreative Schreibaufgabe)
Arbeitsauftrag: Stelle eine These auf (z. B. „Handys sollten im Unterricht verpflichtend genutzt werden“ oder „Die Schulpflicht sollte durch eine Bildungspflicht ersetzt werden“).
- Schreibe deine drei stärksten Argumente auf.
- Gib diese der KI mit dem Befehl: „Ich schreibe einen Essay zu Thema X. Hier sind meine Argumente. Nimm die Rolle eines strengen Kritikers / einer strengen Kritikerin ein und finde logische Lücken oder Gegenargumente in meiner Argumentation.“
- Überarbeite deine Argumente basierend auf der KI-Kritik. Wie hat sich die Qualität deiner Begründung verändert?
☝🏻Deine drei stärksten Argumente:
📝Hier findest du Platz, um deine Argumente zu überarbeiten.
MUSTERLÖSUNG FÜR DIE LEHRKRAFT!!!
Sollten Handys im Unterricht verpflichtend genutzt werden?
These
Handys sollten im Unterricht verpflichtend genutzt werden, um die Qualität der Bildung zu verbessern und Schüler:innen auf die digitale Zukunft vorzubereiten.
Argumente
1. Förderung der digitalen Kompetenz
Die Nutzung von Handys im Unterricht fördert die digitale Kompetenz der Schüler:innen. In einer zunehmend digitalisierten Welt ist es entscheidend, dass junge Menschen frühzeitig lernen, wie sie Technologien effektiv und verantwortungsbewusst einsetzen können. Durch die Integration von Smartphones in den Unterricht entwickeln Schüler:innen Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Tools, die im späteren Berufsleben von großem Vorteil sein können.
2. Personalisierung des Lernens
Handys ermöglichen eine personalisierte Lernumgebung, die auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler:innen zugeschnitten ist. Mithilfe von Bildungs-Apps und Online-Ressourcen können Schüler:innen Lerninhalte in ihrem eigenen Tempo und gemäß ihren persönlichen Interessen erkunden, was zu einer erhöhten Motivation und besseren Lernergebnissen führen kann. Dies kann besonders für Schüler:innen mit unterschiedlichen Lernniveaus oder speziellen Bedürfnissen von großem Nutzen sein.
3. Zugang zu aktuellen Informationen
Handys bieten Schüler:innen Zugang zu aktuellen Informationen und ermöglichen es ihnen, ihr Wissen durch selbstständiges Recherchieren zu erweitern. Im Gegensatz zu traditionellen Lehrbüchern, die möglicherweise veraltete Informationen enthalten, ermöglichen Handys den direkten Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und aktuellen Ereignissen. Dies fördert kritisches Denken und die Fähigkeit, Informationen zu hinterfragen und zu analysieren.
Kritik durch einen strengen Kritiker
Ich schreibe einen Essay zum Thema „Handys sollten im Unterricht verpflichtend genutzt werden.“ Hier sind meine Argumente. Nimm die Rolle eines strengen Kritikers / einer strengen Kritikerin ein und finde logische Lücken oder Gegenargumente in meiner Argumentation.
1. Förderung der digitalen Kompetenz
Es ist zwar wichtig, die digitale Kompetenz zu fördern, doch die verpflichtende Nutzung von Handys könnte zu einer Überbetonung digitaler Medien führen, die andere wichtige Bildungsbereiche vernachlässigt. Schüler:innen könnten die Bedeutung grundlegender Fähigkeiten wie kritisches Denken, Problemlösung oder zwischenmenschliche Kommunikation aus den Augen verlieren. Zudem besteht die Gefahr, dass Schüler:innen durch die ständige Nutzung von Handys abgelenkt werden und ihre Konzentrationsfähigkeit leidet.
2. Personalisierung des Lernens
Während Handys eine personalisierte Lernumgebung fördern können, besteht die Gefahr, dass Schüler:innen durch die Vielzahl der verfügbaren Informationen überfordert werden. Ohne angemessene Anleitung könnten Schüler:innen Schwierigkeiten haben, qualitativ hochwertige und verlässliche Informationen von weniger vertrauenswürdigen Quellen zu unterscheiden. Außerdem könnte die individuelle Nutzung zu einer Isolation innerhalb der Klasse führen, die das Gemeinschaftsgefühl und die Zusammenarbeit unter Schüler:innen beeinträchtigt.
3. Zugang zu aktuellen Informationen
Der Zugang zu aktuellen Informationen ist zwar ein Vorteil, jedoch besteht die Gefahr, dass Schüler:innen durch die Vielzahl an Informationen abgelenkt werden und Schwierigkeiten haben, relevante von irrelevanten Informationen zu unterscheiden. Zudem könnte der ständige Zugang zu Informationen die Fähigkeit der Schüler:innen beeinträchtigen, Informationen kritisch zu bewerten und selektiv zu verarbeiten. Es ist auch wichtig, sicherzustellen, dass Schüler:innen lernen, mit Informationen verantwortungsbewusst umzugehen und die Quellen kritisch zu hinterfragen.
Überarbeitung der Argumente
1. Förderung der digitalen Kompetenz
Die Nutzung von Handys im Unterricht sollte durch eine ausgewogene Bildungspolitik ergänzt werden, die sowohl digitale als auch traditionelle Lernmethoden integriert. Die Förderung der digitalen Kompetenz sollte nicht zu Lasten anderer wichtiger Bildungsbereiche gehen. Es ist entscheidend, dass Schüler:innen lernen, Technologien verantwortungsbewusst zu nutzen, ohne ihre Konzentrationsfähigkeit zu verlieren.
2. Personalisierung des Lernens
Um eine Überforderung durch die Vielzahl an Informationen zu vermeiden, sollte die Nutzung von Handys im Unterricht durch klare Richtlinien und Lehrkräfte begleitet werden, die Schüler:innen bei der Bewertung und Auswahl von Informationen unterstützen. Gleichzeitig sollten kooperative Lernmethoden gefördert werden, um das Gemeinschaftsgefühl und die Zusammenarbeit unter Schüler:innen zu stärken.
3. Zugang zu aktuellen Informationen
Die Fähigkeit der Schüler:innen, Informationen kritisch zu bewerten, sollte durch gezielte Bildungsmaßnahmen gefördert werden. Lehrkräfte sollten Schüler:innen dabei unterstützen, relevante Informationen von irrelevanten zu unterscheiden und Quellen kritisch zu hinterfragen. Der verantwortungsbewusste Umgang mit Informationen sollte ein zentraler Bestandteil des Unterrichts sein, um die Vorteile der digitalen Medien sinnvoll zu nutzen.