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Created with the topic: Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert – Literatur um 1800 und im frühen 19. Jahrhundert grundlegendes Niveau (Grundkurs und Leistungskurs) − literarische Texte: Dramatik (zum Beispiel Schiller, Kleist) oder Epik (zum Beispiel Tieck, E.T.A. Hoffmann) oder Lyrik (zum Beispiel Goethe, Hölderlin, Günderrode, Eichendorff) − Schlüsselthemen der Weimarer Klassik (zum Beispiel Idealisierung, Humanität, Kunstautonomie) sowie der Romantik (zum Beispiel Phantasie, Traum, Seelenleben, Nachtseiten) und ihre jeweilige literarische Bearbeitung 10 Stunden

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Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert – Literatur um 1800 und im frühen 19. Jahrhundert

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LessonLesson TopicCompetencies
1

Einführung in den Epochenumbruch – Historischer Kontext

Die Schülerinnen und Schüler lernen den historischen und gesellschaftlichen Hintergrund des Übergangs vom 18. ins 19. Jahrhundert kennen, um die Veränderungen in der Literatur zu verstehen.

Die SuS können die historischen und philosophischen Grundlagen des Epochenumbruchs um 1800 benennen und deren potenzielle Auswirkungen auf die Literatur skizzieren.

2

Sturm und Drang als Vorbote – Kennzeichen und erste Brüche

Anhand von Kurztexten oder Auszügen werden die zentralen Motive und Merkmale des Sturm und Drang erarbeitet, um die Strömung als Brücke zu den nachfolgenden Epochen zu erkennen.

Die SuS können Merkmale des Sturm und Drang identifizieren und seine Position als Vorläufer des Epochenumbruchs begründen, indem sie ausgewählte Textbeispiele analysieren.

3

Weimarer Klassik – Ideale und ästhetische Konzepte

Die Schülerinnen und Schüler werden mit den zentralen Figuren (Goethe, Schiller) und den grundlegenden ästhetischen Prinzipien der Weimarer Klassik vertraut gemacht, darunter Harmonie, Formvollendung und das Ideal des Schönen.

Die SuS können die Hauptvertreter und die leitenden ästhetischen Prinzipien der Weimarer Klassik benennen und definieren.

4

Die Humanitätsidee in der Weimarer Klassik

Anhand spezifischer Beispiele wird das Konzept der Humanität in der Klassik beleuchtet und diskutiert, wie der Mensch durch Bildung und Selbstkultivierung zur idealen Persönlichkeit werden soll.

Die SuS können die Humanitätsidee als zentrales Thema der Weimarer Klassik erklären und ihre Bedeutung für das klassische Menschenbild darlegen.

5

Schillers Drama und die Humanität – Analyse von Auszügen

Auszüge aus einem Drama Friedrich Schillers (z.B. 'Wallenstein' oder 'Maria Stuart') werden analysiert, um die Bearbeitung der Humanitätsidee und idealistischer Konzepte in der Dramatik zu erkennen.

Die SuS können exemplarische Textstellen aus einem klassischem Drama hinsichtlich der Darstellung der Humanitätsidee analysieren und interpretieren.

6

Vertiefung der Humanitätsidee an einem konkreten Beispiel (Schiller)

Die Analyse des Schiller'schen Dramenauszugs wird fortgesetzt und vertieft, um die Komplexität und mögliche Widersprüche der idealistischen Konzepte zu erarbeiten.

Die SuS können die Komplexität und unterschiedlichen Facetten der Humanitätsidee in Schillers Dramatik erfassen und kritisch reflektieren.

7

Kunstautonomie und Schönheitsideal der Klassik

Der Begriff der Kunstautonomie wird diskutiert und die Vorstellung, dass Kunst nicht nur unterhalten, sondern auch bilden und veredeln soll, wird erarbeitet.

Die SuS können den Begriff der Kunstautonomie im Kontext der Weimarer Klassik definieren und seine Auswirkungen auf die damalige Kunstauffassung erläutern.

8

Die Rolle des Dichters und der Kunst in der Klassik

Anhand von Texten Goethes oder Schillers wird die erhabene Rolle des Dichters als Erzieher der Menschheit und die ethische Funktion der Kunst thematisiert.

Die SuS können die idealisierte Rolle des Dichters und die ethische Funktion der Kunst in der Klassik an Beispielen darlegen.

9

Übergang zur Romantik – Frühromantische Tendenzen

Die Schülerinnen und Schüler erkennen die ersten Anzeichen einer Abkehr von den Idealen der Klassik und die Hinwendung zu subjektiveren Empfindungen und einer neuen Naturwahrnehmung.

Die SuS können erste frühromantische Tendenzen identifizieren und deren Abgrenzung zur Klassik ansatzweise erklären.

10

Schlüsselthemen der Romantik – Phantasie und Traum

Die zentralen Themen Phantasie und Traum werden als neue Ausdrucksformen des Subjektiven in der romantischen Literatur eingeführt und charakterisiert.

Die SuS können Phantasie und Traum als zentrale Schlüsselthemen der Romantik definieren und ihre Bedeutung für die romantische Weltsicht erläutern.

11

Das Seelenleben und die Nachtseiten der Romantik

Die Romantik wird als Epoche der Entdeckung des Inneren und der Auseinandersetzung mit den 'Nachtseiten' der menschlichen Seele (Ängste, Wahnsinn, das Unheimliche) vorgestellt.

Die SuS können die thematische Erweiterung der Romantik auf das Seelenleben und die ambivalenten 'Nachtseiten' an Beispielen erklären.

12

Romantische Epik (Tieck/Hoffmann) – Einführung und Merkmale

Die Gattung der Epik in der Romantik wird eingeführt, mit Fokus auf Autoren wie Ludwig Tieck oder E.T.A. Hoffmann und ihren charakteristischen Erzählformen und Motiven.

Die SuS können die Merkmale der romantischen Epik sowie exemplarische Autoren und deren Werke benennen.

13

Analyse eines epischen Textes (z.B. E.T.A. Hoffmann: 'Der Sandmann' – Auszug)

Ein Auszug aus 'Der Sandmann' oder einem ähnlichen Werk E.T.A. Hoffmanns wird analysiert, um die Bearbeitung von Themen wie Phantasie, Traum, dem Unheimlichen und den 'Nachtseiten' des Seelenlebens zu untersuchen.

Die SuS können einen epischen Text der Romantik analysieren und dabei die Darstellung von Phantasie, Traum und den 'Nachtseiten' interpretieren.

14

Vertiefung der Phantasie und Nachtseiten der Romantik in der Epik

Die Textanalyse wird vertieft, um die Abgrenzung von Realität und Traum, das Motiv des Doppelgängers und die psychologische Dimension der romantischen Epik zu erarbeiten.

Die SuS können die Funktion und Wirkung von Motiven wie dem Traum, dem Unheimlichen und der Psychologisierung in der romantischen Epik erläutern.

15

Romantische Lyrik (Hölderlin/Eichendorff) – Einführung und Merkmale

Die Schülerinnen und Schüler lernen die romantische Lyrik kennen, insbesondere die Motive der Natur, der Sehnsucht, der Ferne und die musikalische Sprache bei Dichtern wie Eichendorff oder Hölderlin.

Die SuS können die zentralen Motive und stilistischen Merkmale der romantischen Lyrik benennen und ihre Funktion erklären.

16

Analyse eines lyrischen Textes (z.B. Eichendorff: 'Mondnacht' oder Hölderlin 'Hälfte des Lebens')

Ein bekanntes Gedicht der Romantik wird detailliert analysiert, um die sprachlichen Mittel und die thematische Bearbeitung von Natur, Gefühl und Sehnsucht zu erschließen.

Die SuS können ein romantisches Gedicht analysieren und dabei die Verarbeitung von Motiven wie Natur, innerem Erleben und Sehnsucht interpretieren.

17

Vergleich: Weimarer Klassik vs. Romantik – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

In Partnerarbeit oder Gruppendiskussion werden die Weimarer Klassik und die Romantik systematisch miteinander verglichen, um die Bruchlinien und Kontinuitäten zu identifizieren.

Die SuS können die Weimarer Klassik und die Romantik hinsichtlich ihrer Schlüsselthemen, Ästhetik und Menschenbilder vergleichend gegenüberstellen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede herausarbeiten.

18

Kritische Bewertung der Epochenmerkmale und ihrer literarischen Bearbeitung

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den jeweiligen Epochenkonzepten auseinander und bewerten die literarische Umsetzung im Hinblick auf ihre Aussagekraft und Aktualität.

Die SuS können eine kritische Einschätzung der Epochenmerkmale vornehmen und die literarische Bearbeitung im Kontext ihrer Zeit und ihrer Wirkung bewerten.

19

Relevanz des Epochenumbruchs für die Gegenwart

Es wird diskutiert, inwiefern die Themen und Fragen des Epochenumbruchs um 1800 (z.B. Individualität, Naturerfahrung, gesellschaftlicher Wandel) auch heute noch relevant sind.

Die SuS können die Relevanz der in der Weimarer Klassik und Romantik verhandelten Themen für aktuelle Debatten und das eigene Leben erkennen und begründen.

20

Zusammenfassung und Prüfungsvorbereitung

Die zentralen Inhalte und Kompetenzen der Unterrichtsreihe werden rekapituliert und durch Übungsaufgaben oder ein Quiz gefestigt, um die Schülerinnen und Schüler auf eine mögliche Leistungsüberprüfung vorzubereiten.

Die SuS können die wesentlichen Inhalte der Unterrichtsreihe zusammenfassend darstellen und ihr erworbenes Wissen und ihre Fähigkeiten erfolgreich anwenden.