Handelsbilanzen - das Risiko dauerhafter Exportüberschüsse und globaler Ungleichgewichte
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Enter the name of the exporting country, its main export, and a typical example of a country from which it imports. You will receive a brief, factual text prompt from the central bank to serve as the basis for the debit and credit table.
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Description
Zielsetzung: Das Arbeitsblatt behandelt die volkswirtschaftlichen Mechanismen und Risiken von Handels- und Leistungsbilanzüberschüssen sowie globalen Ungleichgewichten. Die Lernenden decken populistische Denkfehler bezüglich Außenhandelsüberschüssen auf, bilanzieren Zahlungsbilanzen und bewerten die Gefahren makroökonomischer Imbalancen (z. B. im Kontext der Finanzkrise 2008).
Inhalte und Methoden: Die Vermittlung erfolgt durch die Verknüpfung von Primärquellenanalysen, buchhalterischen Zahlungsbilanzrechnungen und argumentativen Faktenchecks. Die Lernenden analysieren die Zusammenhänge zwischen Leistungs- und Kapitalbilanz, berechnen Salden mithilfe von T-Konten, untersuchen die Ursachen und Folgen dauerhafter Exportüberschüsse sowie deren Auswirkungen auf Kapitalströme und Finanzkrisen. Abschließend ordnen sie die wirtschaftlichen Zusammenhänge in einer logischen Kausalkette, überprüfen verbreitete Fehlannahmen mithilfe eines Faktenchecks und bewerten Exportüberschüsse kritisch als wirtschaftliche Chance und Risiko zugleich.
Kompetenzen:
- Fachkompetenz: Beherrschung der Zahlungsbilanzsystematik (Leistungs- vs. Kapitalbilanz), Verstehen der Entstehung von Lohnstückkosten sowie der Zusammenhänge zwischen Binnennachfrage, Wechselkursen und Kapitalströmen
- Analyse- und Urteilskompetenz: Aufdeckung volkswirtschaftlicher Fehlschlüsse (Fehlannahme von „risikofreien Gewinnen“) und die sachgerechte Beurteilung von Außenhandelsungleichgewichten
- Methoden- und Argumentationskompetenz: Erstellung doppelter Buchführungsschemata (T-Konten) sowie das Abfassen einer faktenbasierten Gegendarstellung im Medienkontext
Zielgruppe und Niveau: Oberstufe