KI und Barrierefreiheit
Zielsetzung: Das Arbeitsblatt sensibilisiert die Lernenden für die Potenziale von künstlicher Intelligenz zur Förderung der Inklusion und Barrierefreiheit. Ziel ist es zu verstehen, wie technologische Assistenzsysteme die Selbstständigkeit von Menschen mit Beeinträchtigungen im Alltag erhöhen können.
Inhalte und Methoden: Inhalte sind die Einführung in KI-gestützte Assistenzfunktionen für Menschen mit einer Beeinträchtigung, grundlegendes Wissen zu dieser Form der Beeinträchtigung, typische Barrieren im Alltag sowie ethische Fragestellungen zu Datenschutz, Zugänglichkeit und dem Verhältnis von menschlicher zu technischer Unterstützung. Ergänzt wird dies durch praxisnahe Fallanalysen und die Entwicklung eigener App-Ideen als Anwendung des Gelernten. Die Methoden umfassen die Zuordnung und Analyse konkreter KI-Funktionen, theoretische Impulse mit Hypothesenbildung, empathische Rollenspiele, szenariobasierte Fallarbeit, kreative Projektarbeit zur App-Konzeption sowie strukturierte Reflexions- und Diskussionsphasen zu ethischen Aspekten.
Kompetenzen:
- Perspektivübernahme: Entwicklung von Empathie für die Lebensrealität von Menschen mit Beeinträchtigungen
- Medien- und Technikkompetenz: Erkennen von KI als Werkzeug für Assistive Technologien
- Problemlösefähigkeit: Transfer von technologischem Wissen auf komplexe Alltagshürden
- Ethische Urteilsbildung: Kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 8
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Target group and level
ab Klasse 8
Subjects
KI und Barrierefreiheit

KI im Alltag erkennen
- Überlege, wo dir im Alltag bereits KI begegnet. Denke an Situationen in der Schule, zu Hause, beim Spielen, beim Einkaufen oder bei der Nutzung deines Smartphones. Nenne mindestens drei konkrete Beispiele.
- Ordne anschließend die passende Unterstützung der richtigen KI-Funktion zu.
Einstieg
Lies den Informationstext aufmerksam durch und überlege, welche Schwierigkeiten Personen mit der beschriebenen Beeinträchtigung im Alltag haben könnten.
Stelle Hypothesen auf, wo Personen mit dieser Beeinträchtigung Probleme im Alltag haben könnten.
Rollenspiel
Arbeite mit einer Partnerin / einem Partner.
Schritt 1:
Person A spielt eine Person mit der Beeinträchtigung des Grundlagentextes.
Person B spielt eine Entwicklerin / einen Entwickler einer KI-App.
Schritt 2:
Diskutiert 5 Minuten folgende Fragen:
- Was ist im Alltag schwierig oder anstrengend?
- Welche Hilfsmittel oder Unterstützungen gibt es bereits?
- Welche Situationen könnten durch Technologie unterstützt werden (z. B. durch KI), auch wenn ihr noch keine eigene App entwickelt?
Schritt 3:
Wechselt die Rollen.
Notiert anschließend die drei wichtigsten Erkenntnisse über die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen. Beispiele: typische Probleme, notwendige Hilfen, mögliche digitale Unterstützung.
Fallbeispiel analysieren und Lösungen entwickeln
Lies das Fallbeispiel aufmerksam durch. Überlege dir anschließend:
- Welche Probleme hat sie/er konkret im Alltag?
- Welche Situationen sind für sie/ihn besonders schwierig?
Arbeitsauftrag
Nun sollst du selbst kreativ werden. Stelle dir vor, du entwickelst eine eigene KI-App.
- Überlege dir einen passenden Namen für die App.
- Beschreibe drei Funktionen, die bei der App besonders wichtig sind.
- Erkläre anschließend, wie genau diese App helfen würde.
Versuche möglichst anschaulich zu schreiben, sodass andere deine Idee gut verstehen können.
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Reflexion und Meinungsbildung
Lies jede Aussage aufmerksam durch und entscheide, ob du zustimmst, teilweise zustimmst oder nicht zustimmst. Kreuze die passende Option an.
Wichtig:
Begründe deine Entscheidung jeweils in ein bis zwei vollständigen Sätzen. Es gibt hier kein „richtig“ oder „falsch“. Entscheidend ist, dass deine Begründung nachvollziehbar ist und zeigt, dass du über das Thema nachgedacht hast.