Mein Girls' Day / Mein Boys' Day

Mein Girls' Day / Mein Boys' Day

Zielsetzung: Das übergeordnete Lernziel des Arbeitsblattes ist es, Schüler:innen einen umfassenden Einblick in ein ausgewähltes Berufsfeld zu geben, sie bei der Vor- und Nachbereitung des Girls' bzw. Boys' Day zu unterstützen und sie zur Reflexion über eigene berufliche Wünsche und Anforderungen anzuregen.


Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt behandelt die Definition des Berufsfeldes, typische Berufsbeispiele sowie die erforderlichen persönlichen Eigenschaften für diese Tätigkeiten. Methodisch setzt das Material auf informative Sachtexte, Reflexionsfragen zu Vor- und Nachteilen der Arbeitswelt sowie eine strukturierte Vorlage zur Dokumentation individueller Erfahrungen und Zukunftsfragen.


Kompetenzen:

  • Fachwissen: Kenntnis verschiedener Ausbildungsberufe in einem ausgewählten Berufsfeld
  • Selbstreflexion: Abgleich eigener Stärken mit beruflichen Anforderungen (z. B. Belastbarkeit, Sorgfalt)
  • Analytisches Denken: Abwägen von Chancen und Risiken verschiedener Arbeitsbedingungen
  • Methodenkompetenz: Dokumentation und Aufarbeitung praxisnaher Erfahrungen


Zielgruppe und Niveau: Schüler:innen der Sekundarstufe I (ca. Klasse 6 bis 9), die im Rahmen der Berufsorientierung am Girls' Day oder Boys' Day teilnehmen.

SK
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UR
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Target group and level

ab Klasse 6

Subjects

non-subject specific contentEthicsGermanPhilosophySocial Pedagogy

Mein Girls' Day / Mein Boys' Day

Handwerk & Produktion

Im Berufsfeld Handwerk und Produktion werden Dinge gebaut, repariert oder hergestellt. Typische Berufe sind z. B. Elektriker:in, Tischler:in/Schreiner:in, Maler:in und Lackierer:in, Anlagenmechaniker:in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Metallbauer:in oder Kfz-Mechatroniker:in. In der Produktion arbeiten z. B. Maschinen- und Anlagenführer:innen, Produktionshelfer:innen, Industriemechaniker:innen oder Facharbeiter:innen in Fabriken, die Autos, Lebensmittel, Kleidung oder Maschinen herstellen.

Wer hier arbeiten möchte, sollte handwerklich geschickt sein und gern praktisch arbeiten. Wichtig sind Sorgfalt, Zuverlässigkeit und technisches Interesse. Man sollte sich Dinge räumlich gut vorstellen können, z. B. beim Lesen von Bauplänen. Körperliche Fitness hilft, weil man oft stehen, tragen oder in ungewöhnlichen Positionen arbeiten muss. Außerdem sind Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein wichtig, damit die Arbeit sicher und pünktlich erledigt wird.

Die Arbeit im Handwerk und in der Produktion hat viele Vorteile. Man sieht am Ende des Tages, was man geschafft hat: ein repariertes Auto, eine fertige Küche oder ein hergestelltes Produkt. Die Berufe sind meist krisensicher, weil immer gebaut, repariert und produziert werden muss. Es gibt gute Chancen auf Weiterbildung, z. B. zum Meister:in oder Techniker:in.

Es gibt aber auch Schwierigkeiten. Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, es gibt Schichtarbeit, Lärm oder Schmutz. Man muss sehr genau arbeiten, sonst kann es gefährlich werden oder teuer werden. In vielen Berufen dieses Feldes arbeiten noch mehr Männer als Frauen, aber immer mehr Betriebe bemühen sich um mehr Handwerkerinnen und Technikerinnen.

Das Bild zeigt eine helle, moderne Werkhalle, in der verschiedene handwerkliche und produktive Berufe gleichzeitig ausgeübt werden. Es handelt sich um eine Art Collage oder Inszenierung, um die Vielfalt im Berufsfeld **Handwerk & Produktion** aufzuzeigen.

**Vordergrund (links):**  
Ein Mann sägt mit einer Handsäge einen Holzbalken auf einer Werkbank. Er trägt eine Schutzbrille und arbeitet konzentriert – dies steht exemplarisch für den Beruf des Tischlers.

**Vordergrund (rechts):**  
Hier arbeitet ein Kfz-Mechatroniker an einem offenen Auto. Er trägt einen blauen Arbeitsanzug und Handschuhe und scheint an den komplizierten Teilen des Motors zu arbeiten.

**Mitte (links):**  
Ein Elektriker arbeitet an einem offenen Schaltschrank. Er benutzt Spezialwerkzeug, um Kabel zu prüfen oder zu installieren.  
 
**Mitte (zentral):**  
Ein Bediener steuert eine große Produktionsmaschine mit Industrieroboter durch ein Computerterminal – typisch für den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers oder eine Arbeit in der Industrieproduktion mit moderner Technik.

**Hintergrund (rechts):**  
Rechts im Hintergrund backt ein Bäcker frisches Brot und Brötchen in einem großen Ofen. Daneben streicht ein Maler eine Wand weiß – er arbeitet mit einer Farbrolle und trägt typische weiße Arbeitskleidung.

**Beschreibung und Bezug zum Text:**  
Das Bild zeigt typische Situationen aus den im Ausgangstext genannten Berufen: Tischler, Elektriker, Kfz-Mechatroniker, Maler, Bäcker und Maschinenführer. Es veranschaulicht die Vielfalt des Berufsfeldes, betont praktisches Arbeiten mit den Händen, den Umgang mit Maschinen und Technik sowie körperliche Tätigkeiten. Die Szene unterstreicht auch Teamarbeit, Sicherheit (Schutzbrillen/Arbeitskleidung) und den Stolz auf sichtbare Arbeitsergebnisse – wie fertige Möbel, reparierte Autos, frisches Brot und sauber gestrichene Wände. 

Gleichzeitig wird auf die Herausforderungen hingewiesen: körperliche Arbeit, Hantieren mit Werkzeugen und Technik, und die Notwendigkeit von Präzision und Zuverlässigkeit. Durch das helle, freundliche Ambiente und die moderne Ausstattung wirkt die Arbeit zugleich attraktiv und zukunftsorientiert.

Mein Girls' & Boys' Day 🧑‍🔧🧑‍🏫

1. Über mich & meinen Traumberuf ✨

Schreibe hier deinen Vor- und Nachnamen auf.

Trage hier das Datum deines Girls' & Boys' Day ein.

Schreibe hier deinen Traumberuf auf.

Füge hier eine Zeichnung oder ein ausgedrucktes Bild von deinem Traumberuf ein (digital einfügen oder später einkleben).

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