Warum schaue ich eigentlich...?
Loading preview…
Choose a genre.
How our AI templates work
Content gets adapted
Examples, texts and tasks match your focus.
Method & structure stay
The didactically reviewed structure of the template won't change.
Description
Zielsetzung: Das übergeordnete Lernziel ist die Selbstreflexion des eigenen Medienkonsumverhaltens und die kritische Analyse der psychologischen Funktion von Filmen und Genres. Die Lernenden sollen erkennen, welche primären Bedürfnisse und Wünsche durch den Konsum befriedigt werden und inwiefern dieser Konsum reale Defizite im Alltag kompensiert (Lücken-Hypothese).
Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt verwendet ein beliebig wählbares Genre als zentrales Fallbeispiel. Die Inhalte umfassen die psychologischen Anreize (z. B. Flucht, Wunsch nach Sicherheit), die Wirkung formaler Muster und die kritischen Aspekte (z. B. unrealistische Erwartungen). Die Methoden sind:
- Individuelle Bestandsaufnahme ("Persönliches Seismogramm") des bevorzugten Genres und der damit verbundenen primären Bedürfnisse
- Textanalyse zum jeweiligen Genre, gefolgt von der Recherche und Erklärung unbekannter Begriffe
- Partnerarbeit zur Reflexion der Funktion des Konsums (Distanz vs. Nähe zur Realität)
- Hypothesenbildung ("Die Lücken-Hypothese"), in der die Lernenden eine Behauptung darüber aufstellen, wie ihr Konsum Defizite im Alltag kompensiert
Kompetenzen:
- Selbstreflexion: Analysieren des eigenen Medienkonsums und der zugrundeliegenden psychologischen Bedürfnisse
- Text- und Recherchekompetenz: Erfassen komplexer psychologischer Zusammenhänge in Texten und Erklären von Fachbegriffen im Kontext des Genres
- Kritisches Denken: Unterscheiden zwischen der idealen Darstellung eines Genres und der realen Lebenswirklichkeit
Zielgruppe und Niveau: Oberstufe