Leseabenteuer - Wähle deinen Weg!

Leseabenteuer - Wähle deinen Weg!

Zielsetzung: Die Schüler:innen trainieren ihr Leseverstehen und treffen Entscheidungen innerhalb einer verzweigten Abenteuergeschichte.

Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt enthält eine mehrteilige Geschichte, in der die Lernenden an verschiedenen Stellen zwischen zwei Handlungsoptionen wählen und entsprechend zu anderen Textabschnitten wechseln. Zusätzlich bearbeiten sie kleine Aufgaben zum genauen Lesen, stellen eigene Fragen zum Text und setzen sich kreativ mit einzelnen Szenen auseinander, zum Beispiel durch Zeichnungen.

Kompetenzen:

  • Sinnentnehmendes Lesen trainieren
  • Entscheidungen im Textverlauf nachvollziehen
  • Eigene Fragen zu Texten formulieren
  • Inhalte kreativ darstellen

Zielgruppe und Niveau: 4.-6. Klasse


Hinweis: Achte auf das Layout (Schriftart/-größe); hier kann es (noch) zu kleineren Fehlern kommen.

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Target group and level

4.-6. Klasse

Subjects

GermanGerman (FLE)

Leseabenteuer - Wähle deinen Weg!

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Dein Abenteuer beginnt!

Heute bist du nicht nur Leser oder Leserin: Du bist Teil der Geschichte!


Lies den ersten Abschnitt aufmerksam und entscheide dann selbst, wie es weitergeht. Jeder Weg führt dich zu neuen Orten und Erlebnissen. Folge den Hinweisen und springe zu den passenden Abschnitten.

Unterwegs warten kleine Aufgaben auf dich: Du schreibst eigene Dialoge, stellst Fragen, erfindest neue Enden oder hältst deine Abenteuer in einem Tagebuch fest. Manchmal kannst du auch Szenen aus der Geschichte malen.


Wichtig: Lies genau, damit du die richtigen Entscheidungen triffst. Dein Abenteuer hängt davon ab!

Abschnitt 1: Einleitung & Start

Jakobertus, ein junger Abenteurer mit einer Vorliebe für Geschichten über Drachen, lebte in einem kleinen Dorf am Rande des Drachenwaldes. Eines Morgens, als die Sonne ihre ersten Strahlen über die Hügel warf, beschloss Jakobertus, das Geheimnis der Drachen zu erkunden. Mit einem Rucksack voller Proviant und seinem treuen Begleiter, dem Papagei Flappi, machte er sich auf den Weg. Der Wald war erfüllt mit dem Duft von Moos und das Rascheln der Blätter erzählte von verborgenen Geheimnissen. Jakobertus fühlte eine Mischung aus Nervosität und Abenteuerlust. Bald darauf teilte sich der Pfad vor ihm in zwei Richtungen. Wohin sollte er gehen?

- Wenn du dem linken Pfad folgst, lies bei Abschnitt 2 weiter.

- Wenn du dem rechten Pfad folgst, lies bei Abschnitt 3 weiter.

Auf dem Bild sieht man eine farbenfrohe Szenerie im comicartigen Kinderstil. Im Vordergrund des Bildes beginnt ein Weg, der sich im Hintergrund zwischen zwei Richtungen teilt. Links und rechts am Wegrand stehen hohe Bäume mit grünen Kronen. Das Licht der Morgensonne taucht die Szene in ein warmes, freundliches Licht, wodurch alles sehr lebendig und einladend wirkt. Der Waldboden ist mit grünem Moos und einigen kleinen, bunten Blumen bedeckt.

Im Zentrum steht ein Junge, vermutlich Jakobertus, mit braunen Haaren, einem roten Mantel und einem großen, grünen Rucksack auf dem Rücken. Er wirkt gespannt und etwas aufgeregt. Neben ihm steht ein kleiner Papagei, vermutlich Flappi, der auf einer seiner Schultern sitzt. Der Papagei ist bunt und hebt sich deutlich von der restlichen Szene ab.

Der Junge selbst hat einen hellen Hautton, während am rechten Bildrand, etwas abseits auf dem Weg, ein weiteres Kind mit dunklerer Hautfarbe steht – dies unterstützt die Diversität der Ethnien in der Szene. Beide Figuren schauen in Richtung der Weggabelung und wirken neugierig.

Im Hintergrund sieht man sanfte, grüne Hügel, über denen der blaue Himmel mit einigen weißen Wolken erscheint. Der Wald ist dicht und wirkt geheimnisvoll, als würde er viele unbekannte Abenteuer bergen.

Es sind keinerlei Wörter oder Buchstaben im Bild zu erkennen, der Fokus liegt ganz auf der kindlichen Abenteuerstimmung und der liebevollen Darstellung der Charaktere sowie des Waldes.

Abschnitt 2: Der Drachenwald

Jakobertus entschied sich für den linken Pfad, der tiefer in den Drachenwald führte. Der Wald war dicht und die Luft roch nach Erde und Abenteuer. Über ihm kreischten die Vögel und die Bäume schienen ihre Geschichten zu flüstern. Plötzlich hörte Jakobertus ein leises Knurren hinter einem Busch. Es war ein kleiner, grüner Drache, der neugierig seine Nase aus dem Gebüsch streckte. Der Drache hatte leuchtende Augen und schien freundlich zu sein. Jakobertus überlegte, ob er dem Drachen folgen oder weiter durch den Wald wandern sollte.

- Wenn du dem Drachen folgst, lies bei Abschnitt 4 weiter.
- Wenn du weiter durch den Wald wanderst, lies bei Abschnitt 5 weiter.

Schreibe einen kurzen Dialog zwischen zwei Charakteren in der Szene oder einen Monolog eines Charakters.

Abschnitt 3: Der Fluss der Geheimnisse

Der rechte Pfad führte Jakobertus zu einem glitzernden Fluss, der im Sonnenlicht funkelte. Das Wasser plätscherte leise und der süße Duft von Blumen erfüllte die Luft. Neben dem Fluss stand ein alter, weiser Mann, der Jakobertus mit einem freundlichen Lächeln begrüßte. "Ah, du suchst die Drachen", sagte er. "Der Fluss birgt viele Geheimnisse. Folge ihm und du wirst überrascht sein." Jakobertus fühlte sich von der mystischen Atmosphäre angezogen und überlegte, ob er dem Rat des Mannes folgen oder den Fluss überqueren sollte.

- Wenn du dem Fluss folgst, lies bei Abschnitt 6 weiter.
- Wenn du den Fluss überquerst, lies bei Abschnitt 7 weiter.

Schreibe einen kurzen Dialog zwischen zwei Charakteren in der Szene oder einen Monolog eines Charakters.

Abschnitt 4: Das Drachenversteck

Der kleine Drache führte Jakobertus zu einem versteckten Tal, das voller Drachen war. Die Luft war warm und roch nach Feuer und Abenteuer. Jakobertus staunte über die Vielfalt der Drachen: einige waren groß, andere klein, und alle hatten unterschiedliche Farben. Die Drachen waren freundlich und einer von ihnen, ein alter Drache mit silbernen Schuppen, erzählte Jakobertus von einem geheimen Schatz, der tief im Tal versteckt war. Jakobertus musste entscheiden, ob er den Schatz suchen oder die Drachen weiter beobachten wollte.

- Wenn du den Schatz suchst, lies bei Abschnitt 8 weiter.
- Wenn du die Drachen weiter beobachtest, lies bei Abschnitt 9 weiter.

Das Bild zeigt eine leere Hintergrundszene, die in einem kindgerechten Comicstil illustriert ist. Es handelt sich um ein verborgenes Tal, das als Drachenversteck dient. Die Szenerie ist von steilen Felswänden mit mehreren Höhleneingängen geprägt, die in die Felsen eingelassen sind. Aus einigen der Höhlen steigt weißer Rauch in sanften Wölkchen auf, was auf eine warme, beinahe geheimnisvolle Atmosphäre hinweist.

Im Talboden sowie an den Berghängen wachsen große, knallbunte Pflanzen und auffällige Pilze in verschiedenen Orange- und Violetttönen, die die Landschaft lebendig und märchenhaft wirken lassen. Die Erde und das Gestein sind in warmen, sandigen Farben gehalten, und ein schmaler, windender Pfad führt tief ins Tal hinein, zwischen den Felsen hindurch. Am Horizont sieht man weitere Berge unter einem klaren, blauen Himmel mit wenigen fluffigen Wolken.

Die Szene wirkt freundlich und einladend, voller Abenteuer und Fantasie. Es sind keinerlei Figuren oder Lebewesen zu sehen, keine Menschen, Tiere, Drachen oder deren Schatten. Auch sind keine Schriftzüge, Schilder oder sonstige Objekte, die nicht zur natürlichen Umgebung gehören, im Bild vorhanden. Das Bild vermittelt eine magische, ruhige Stimmung und lässt Platz für die Vorstellungskraft der Kinder.

Abschnitt 5: Das Herz des Waldes

Jakobertus wanderte weiter durch den Drachenwald und kam zu einer Lichtung, die in goldenes Licht getaucht war. In der Mitte der Lichtung stand ein majestätischer Baum, der älter als alle anderen Bäume schien. Der Baum erzählte von alten Zeiten, als Drachen und Menschen Freunde waren. Jakobertus fühlte sich von der Geschichte des Baumes berührt und überlegte, ob er sich ausruhen und zuhören oder weiterziehen sollte.

- Wenn du dich ausruhst und zuhörst, lies bei Abschnitt 10 weiter.
- Wenn du weiterziehst, lies bei Abschnitt 11 weiter.

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Abschnitt 6: Das Flussabenteuer

Jakobertus folgte dem Fluss, der sich durch den Wald schlängelte. Der Fluss war voller Leben und Jakobertus konnte Fische sehen, die sich im klaren Wasser tummelten. Der Duft von frischen Blumen lag in der Luft und Jakobertus fühlte sich voller Energie und Abenteuerlust. Plötzlich entdeckte er eine Höhle am Flussufer, die geheimnisvoll und einladend wirkte. Jakobertus überlegte, ob er die Höhle erkunden oder dem Fluss weiter folgen sollte.

- Wenn du die Höhle erkundest, lies bei Abschnitt 12 weiter.
- Wenn du dem Fluss weiter folgst, lies bei Abschnitt 13 weiter.

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Abschnitt 7: Die Brücke der Entscheidungen

Jakobertus überquerte den Fluss auf einer alten, knarrenden Brücke. Die Brücke schien Geschichten von längst vergangenen Zeiten zu erzählen. Auf der anderen Seite entdeckte er ein Dorf, das voller Leben war. Die Menschen dort schienen freundlich und einladend. Jakobertus fühlte sich von der Wärme des Dorfes angezogen und überlegte, ob er das Dorf erkunden oder zur Brücke zurückkehren sollte.

- Wenn du das Dorf erkundest, lies bei Abschnitt 14 weiter.
- Wenn du zur Brücke zurückkehrst, lies bei Abschnitt 15 weiter.

Das Bild zeigt eine idyllische, kindgerecht gezeichnete Landschaft in einem Comicstil. Im Mittelpunkt der Illustration befindet sich eine alte, hölzerne Brücke, die sich leicht gebogen über einen ruhigen, blauen Fluss spannt. Die Brücke wirkt stabil, aber durch das Holz bekommt sie einen leicht nostalgischen, altertümlichen Charakter, passend zur Beschreibung im Text.

Der Fluss fließt friedlich unter der Brücke hindurch und reflektiert den Himmel dezent. Am Ufer des Flusses wächst sattgrünes Gras, und einige große, rundliche Steine liegen im Vordergrund am Rand der Szene. Auf beiden Seiten des Flusses breitet sich die Natur mit sanften Hügeln aus, die den Bildmittelpunkt harmonisch umrahmen.

Im Hintergrund, auf der anderen Seite des Flusses, erstreckt sich ein kleines, einladendes Dorf. Die Häuser sind bunt gestaltet, mit Dächern in warmen Tönen wie Rot, Orange und Gelb, und besitzen einfache, klare Formen. Zwischen den Häusern stehen mehrere grüne Bäume und Büsche, die dem Dorf ein freundliches, lebendiges Aussehen verleihen. Hinter den Häusern ragen ein paar größere Laubbäume und Zypressen in den Himmel, was der Szene zusätzliche Tiefe und Gemütlichkeit verleiht.

Der Himmel ist hellblau und mit weißen, fluffigen Wolken verziert, was eine angenehme, freundliche Atmosphäre schafft. Es gibt keinerlei Figuren, Tiere, Schatten oder andere Hinweise auf Lebewesen in der gesamten Szene, was den gewünschten leeren, neutralen Hintergrund erzeugt. Das Bild wirkt dadurch ruhig und friedlich, optimal als Bühne für eine Kinderbuchgeschichte, in der Figuren eingefügt werden können.

Abschnitt 8: Der geheime Schatz

Jakobertus entschied sich, den Schatz zu suchen. Die Drachen zeigten ihm den Weg zu einer versteckten Höhle, die voller glänzender Edelsteine und Gold war. Der Duft von Abenteuer und Reichtum erfüllte die Luft. Jakobertus war überwältigt von der Schönheit des Schatzes und wusste, dass er ein Stück davon mit nach Hause nehmen würde. Die Drachen verabschiedeten sich von ihm und er machte sich auf den Rückweg, erfüllt von Freude und Stolz.

DAS ENDE

Stelle zwei Fragen an den Text, die du hast:

Abschnitt 9: Freundschaft mit Drachen

Jakobertus entschied sich, die Drachen weiter zu beobachten. Er lernte ihre Spiele und Lieder kennen und fühlte sich wie ein Teil ihrer Gemeinschaft. Die Drachen erzählten ihm Geschichten von alten Zeiten und Jakobertus wusste, dass er immer willkommen sein würde. Der Duft von Freundschaft und Abenteuer erfüllte die Luft und Jakobertus machte sich auf den Rückweg, glücklich über die neuen Freunde, die er gefunden hatte.

Das Ende

Stelle zwei Fragen an den Text, die du hast:

Abschnitt 10: Die Geschichte des Baumes

Jakobertus entschied sich, sich auszuruhen und der Geschichte des Baumes zuzuhören. Der Baum erzählte von Zeiten, als Drachen und Menschen gemeinsam lebten und die Welt voller Magie war. Jakobertus fühlte sich von der Geschichte berührt und wusste, dass er eines Tages zurückkehren würde, um mehr zu erfahren. Der Duft von altem Wissen und Frieden erfüllte die Luft, als Jakobertus sich auf den Rückweg machte.

Das Ende

Führe die Geschichte fort. Wie könnte es weitergehen?

Abschnitt 11: Weiterziehen ins Unbekannte

Jakobertus entschied sich, weiterzuziehen. Der Wald öffnete sich zu einer neuen Welt voller Geheimnisse und Abenteuer. Der Duft von Freiheit und Neugier erfüllte die Luft, als Jakobertus neue Orte entdeckte und neue Freunde fand. Er wusste, dass der Drachenwald noch viele Geheimnisse barg und er eines Tages zurückkehren würde, um sie zu entdecken.

Das Ende

Führe die Geschichte fort. Wie könnte es weitergehen?

Abschnitt 12: Die geheimnisvolle Höhle

Jakobertus entschied sich, die Höhle zu erkunden. Die Höhle war voller glitzernder Kristalle und geheimnisvoller Zeichen an den Wänden. Der Duft von Abenteuer und Magie erfüllte die Luft. Jakobertus fand einen alten Schatz und wusste, dass er ein Stück der Magie mit nach Hause nehmen würde. Er machte sich auf den Rückweg, erfüllt von Freude und Staunen über die Entdeckungen, die er gemacht hatte.

DAS ENDE

Erfinde ein neues Ende der Geschichte. Wie hätte die Geschichte anders ausgehen können?

Abschnitt 13: Das Ende des Flusses

Jakobertus folgte dem Fluss bis zu seinem Ende, wo er ein kleines, friedliches Tal entdeckte. Der Duft von Blumen und frischem Wasser erfüllte die Luft. Jakobertus fühlte sich von der Ruhe und Schönheit des Tals angezogen und wusste, dass er hier immer willkommen sein würde. Er machte sich auf den Rückweg, glücklich über die Entdeckungen und die Ruhe, die er gefunden hatte.

Das Ende

Erfinde ein neues Ende der Geschichte. Wie hätte die Geschichte anders ausgehen können?

Abschnitt 14: Das freundliche Dorf

Jakobertus entschied sich, das Dorf zu erkunden. Die Menschen dort waren freundlich und erzählten ihm Geschichten von alten Zeiten, als Drachen und Menschen Freunde waren. Der Duft von Freundschaft und Abenteuer erfüllte die Luft. Jakobertus fühlte sich willkommen und wusste, dass er immer zurückkehren konnte. Er machte sich auf den Rückweg, erfüllt von Freude und neuen Freundschaften.

DAS ENDE

Schreibe einen Tagebucheintrag über das erlebte Abenteuer aus der Sicht der Hauptfigur. Was hat sie erlebt? Was hat sie gefühlt?

Abschnitt 15: Zurück zur Brücke

Jakobertus entschied sich, zur Brücke zurückzukehren. Der Wind begleitete ihn und die Luft roch nach Freiheit und Abenteuer. Obwohl er das Dorf nicht erkundet hatte, fühlte er sich glücklich und zufrieden. Er wusste, dass es noch viele Geheimnisse zu entdecken gab und fühlte sich voller Vorfreude auf die Zukunft. Jakobertus wusste, dass er eines Tages zurückkehren würde, um die Geheimnisse des Drachenwaldes zu entdecken.

DAS ENDE

Schreibe einen Tagebucheintrag über das erlebte Abenteuer aus der Sicht der Hauptfigur. Was hat sie erlebt? Was hat sie gefühlt?