KI-Kompetenz

KI-Kompetenz

Entdecke Arbeitsblätter zum Thema "KI-Kompetenz". Alle Arbeitsblatt-Vorlagen lassen sich direkt nutzen oder mithilfe unserer Bildungs-KI an deinen Unterricht anpassen.

Künstliche Intelligenz vs. menschliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz vs. menschliche Intelligenz

Das übergeordnete Lernziel des Arbeitsblattes ist es, Schüler:innen die grundlegenden Unterschiede zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz zu vermitteln. Dabei sollen sie insbesondere die Funktionsweise von KI-Kreativität sowie die biologischen Grundlagen menschlicher Denk- und Gedächtnisprozesse verstehen und kritisch miteinander vergleichen.


Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt behandelt die Mechanismen generativer KI-Modelle, die Bedeutung von Prompts sowie die Risiken von Intransparenz und Vorurteilen in Algorithmen. Parallel dazu werden verschiedene Formen des menschlichen Gedächtnisses (episodisch, emotional, semantisch, sensorisch) und die emotionale Verarbeitung erläutert. Methodisch werden Informationstexte, Selbsteinschätzungen, kreative Schreibaufgaben, Videoanalysen (via QR-Code), Multiple-Choice-Fragen sowie kooperative Austausch- und Reflexionsphasen eingesetzt.


Kompetenzen:

  • Analytische Kompetenz: Unterscheidung zwischen algorithmischer Mustererkennung und menschlicher Intuition bzw. emotionaler Tiefe
  • Medienkompetenz: Verständnis für die Funktionsweise, Grenzen und gesellschaftlichen Risiken von KI-Systemen
  • Selbstreflexion: Bewusstwerdung über eigene kreative Prozesse und die Bedeutung persönlicher Erfahrungen für das Denken
  • Fachwissen Biologie/Psychologie: Kenntnis über die verschiedenen Gedächtnisarten und deren Funktionen im menschlichen Gehirn
  • Kooperationsfähigkeit: Gemeinsame Erarbeitung und Diskussion von Zukunftsszenarien (z. B. in der Medizin oder in der Bildung)


Zielgruppe und Niveau: Mittelstufe

KI als Urheber kreativer Inhalte - Chance oder Risko?

KI als Urheber kreativer Inhalte - Chance oder Risko?

Die Lernenden setzen sich kritisch mit den Auswirkungen generativer künstlicher Intelligenz auf die Kreativwirtschaft auseinander und entwickeln eine fundierte eigene Position dazu.

Inhalte und Methoden:

Das Material bietet eine Einführung in die Funktionsweise generativer kreativer Inhalte. In einer Diskussion nehmen die Schüler:innen verschiedene Rollen ein (z. B. Politik, Tech-Branche, Kulturschaffende), analysieren fachspezifische Argumente und bereiten diese in einer Tabelle auf. Eine optionale Praxisaufgabe ermöglicht das eigene Experimentieren mit KI-Tools.

Kompetenzen:

  • Fachkritische Auseinandersetzung mit technologischen Innovationen und deren gesellschaftlichen Folgen
  • Perspektivwechsel und Argumentationsfähigkeit im Rahmen einer Debatte
  • Medienkompetenz durch die Reflexion von Urheberrecht, Authentizität und Manipulationsgefahren
  • Anwendung von digitalen Werkzeugen zur kreativen Content-Erstellung

Zielgruppe und Niveau:

Ab Klasse 10


Hinweis für die Lehrkraft: Dieses Arbeitsblatt eignet sich auch als Gruppenpuzzle, indem jede Gruppe eine verschiedene Perspektive wählt und bearbeitet.

Bias und Diskriminierung durch KI und Algorithmen

Bias und Diskriminierung durch KI und Algorithmen

Die Lernenden setzen sich kritisch mit der vermeintlichen Neutralität von Algorithmen auseinander und verstehen, wie KI-Systeme gesellschaftliche Ungleichheiten reproduzieren und zementieren können.

Inhalte und Methoden:

Das Arbeitsblatt bietet eine theoretische Einführung in die Problematik des maschinellen Lernens und illustriert diese anhand eines Fallbeispiels. Durch die Analyse von Sachtexten und die Bearbeitung von Reflexionsfragen untersuchen die Lernenden Mechanismen wie die „Black-Box-Problematik“, Proxy-Variablen und die ethischen Folgen algorithmischer Entscheidungen.

Kompetenzen:

  • Erkennen von Vorurteilen (Bias) in technischen Systemen und Hinterfragen der Objektivität von Daten
  • Diskussion über Verantwortung und Rechenschaftspflicht im Kontext automatisierter Prozesse

Zielgruppe und Niveau:

Ab Klasse 11


Hinweis für die Lehrkraft: Dieses Arbeitsblatt eignet sich auch als Gruppenpuzzle, indem jede Gruppe ein anderes Beispiel für Diskriminierung bearbeitet.

KI-Sucht

KI-Sucht

Das Arbeitsblatt dient der Aufklärung über das wachsende Phänomen der Abhängigkeit von künstlicher Intelligenz. Schülerinnen und Schüler sollen sensibilisiert werden, die Grenze zwischen hilfreicher Unterstützung und zwanghaftem Nutzungsverhalten zu erkennen, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und Strategien für eine gesunde Balance zu entwickeln.


Inhalte und Methoden: Die Inhalte sind die Auseinandersetzung mit dem Begriff KI-Sucht, typische Merkmale von Abhängigkeit wie Kontrollverlust, Toleranzbildung und Entzugserscheinungen sowie psychologische und neurobiologische Ursachen. Ergänzt wird dies durch Fallbeispiele zu problematischer und gefährdeter Nutzung, Chancen und Risiken intensiver KI-Anwendung sowie Strategien zur Prävention und zum gesunden Umgang im Alltag. Die Methoden umfassen Selbsttests und Selbsteinschätzungen zum eigenen Nutzungsverhalten, erklärende Informationstexte, vergleichende Fallanalysen, strukturierte Reflexionsphasen zu Warnsignalen und Handlungsmöglichkeiten sowie kreative Transferaufgaben wie das Gestalten von Regel-Postern mit Do’s und Don’ts.


Kompetenzen:

  • Selbstreflexionskompetenz: Fähigkeit, das eigene digitale Nutzungsverhalten kritisch zu bewerten
  • Analysekompetenz: Identifikation von psychologischen Warnzeichen und langfristigen sozialen Folgen einer Sucht
  • Handlungskompetenz: Entwicklung von Nutzungsregeln und Lösungsansätzen zur Wiedererlangung der Selbstkontrolle
  • Gesundheitskompetenz: Verständnis für die Auswirkungen von KI auf die Emotionsregulation und das allgemeine Wohlbefinden


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 8

Ethische Dilemmata - das Trolley-Problem mit KI

Ethische Dilemmata - das Trolley-Problem mit KI

Das übergeordnete Lernziel des Arbeitsblattes ist es, Schüler:innen für ethische Dilemmata im Kontext moderner Technologie zu sensibilisieren, ihr Verständnis für moralphilosophische Denkrichtungen wie den Utilitarismus zu vertiefen und sie zur kritischen Auseinandersetzung mit der Programmierung künstlicher Intelligenz anzuregen.


Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt behandelt das klassische Trolley-Problem und dessen Erweiterung auf die Programmierung autonomer Fahrzeuge unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede. Methodisch wird eine Kombination aus multimedialen Impulsen (Video via QR-Code), informativen Sachtexten einer philosophischen Denkrichtung sowie Aufgaben zur Wissensüberprüfung (Multiple-Choice) eingesetzt. Ein praxisorientierter „Pitch“ sowie Reflexionsfragen fördern die Anwendung theoretischer Ethik auf reale Zukunftsszenarien.


Kompetenzen:

  • Ethische Urteilskompetenz (Bewertung moralischer Dilemmata und Abwägung von Gütern)
  • Fachwissen in der Philosophie (Kenntnis utilitaristischer und deontologischer Ansätze)
  • Interkulturelle Kompetenz (Verständnis für die Varianz moralischer Intuitionen in verschiedenen Kulturen)
  • Argumentations- und Präsentationskompetenz (Erarbeitung und Vertreten eines eigenen Standpunkts im „Pitch“)
  • Medien- und Lesekompetenz (Erschließung von Informationen aus Texten und digitalen Quellen)


Zielgruppe und Niveau: ab Klasse 10

Was ist künstliche Intelligenz und wie funktioniert sie? (Oberstufe)

Was ist künstliche Intelligenz und wie funktioniert sie? (Oberstufe)

Dieses Arbeitsblatt vermittelt ein vertieftes Verständnis der technischen Grundlagen und ethischen Implikationen von künstlicher Intelligenz auf dem Niveau der Sekundarstufe II. Ziel ist es, über die bloße Anwendung hinaus die zugrunde liegenden Mechanismen (wie neuronale Netze und maschinelles Lernen) zu begreifen und deren gesellschaftliche Tragweite kritisch zu reflektieren.


Inhalte und Methoden: Die Inhalte sind grundlegende technische Konzepte der künstlichen Intelligenz wie maschinelles Lernen, Deep Learning und neuronale Netze, die Unterscheidung zwischen schwacher und starker KI sowie die Analyse alltäglicher digitaler Anwendungen nach Kriterien wie Datenmenge, Algorithmus und Lernfähigkeit. Ergänzt wird dies durch praxisnahe Fallstudien zu personalisierten Lernsystemen sowie ethische und gesellschaftliche Fragestellungen wie Bias, Verantwortung und Auswirkungen auf Lernen und Kreativität. Die Methoden umfassen fachliche Begriffsklärungen, vergleichende Klassifizierungsaufgaben, szenariobasierte Fallanalysen, multiperspektivische Rollenspiele aus verschiedenen Interessenslagen sowie aktivierende Diskussions- und Positionsübungen im Raum, bei denen Lernende ihre Haltung begründen und reflektieren.


Kompetenzen:

  • Fachkompetenz: Sicherer Umgang mit Fachbegriffen wie Algorithmus, Trainingsdaten und künstliche Neuronen
  • Analysekompetenz: Fähigkeit, die Rolle von Trainingsdaten und Bias (Voreingenommenheit) in KI-Modellen zu identifizieren
  • Ethische Urteilskompetenz: Reflexion über Datenschutz und Diskriminierungsrisiken
  • Diskussions- und Argumentationsfähigkeit: Vertreten komplexer Positionen innerhalb eines Rollenspiels und in der Plenumsdiskussion


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 10

Was ist künstliche Intelligenz und wie funktioniert sie? (Mittelstufe)

Was ist künstliche Intelligenz und wie funktioniert sie? (Mittelstufe)

Das Arbeitsblatt vermittelt ein grundlegendes Verständnis für die Funktionsweise von künstlicher Intelligenz (KI) auf Mittelstufenniveau. Die Lernenden sollen befähigt werden, KI-Anwendungen von klassischen Programmen zu unterscheiden, den technischen Lernprozess zu verstehen und Algorithmen im Alltag kritisch zu hinterfragen.


Inhalte und Methoden: Die Inhalte sind die grundlegende Definition von künstlicher Intelligenz, die Unterscheidung zwischen statischen Programmen und lernfähigen Systemen, das Drei-Schritt-Modell der Funktionsweise (Datensammlung, Mustererkennung, Anwendung) sowie Chancen und Risiken von Empfehlungsalgorithmen wie Filterblasen und Datenverzerrungen. Ergänzt wird dies durch praxisnahe Fallstudien und die Übertragung des Wissens auf schulische Anwendungsszenarien. Die Methoden umfassen erklärende Textarbeit, tabellarische Klassifizierungen, visuelle Prozessdiagramme zur Veranschaulichung technischer Abläufe, analysierende Fallbeispiele sowie kreative Transferaufgaben, in denen Lernende in Entwicklerrollen eigene KI-Ideen für den Alltag konzipieren.


Kompetenzen:

  • Technisches Verständnis: Verständnis der Logik von Algorithmen und des maschinellen Lernens
  • Urteilskompetenz: Reflexion über die Grenzen und Fehleranfälligkeit von KI-Systemen
  • Gestaltungskompetenz: Entwicklung innovativer Lösungsansätze für den eigenen Lebensraum (Schule)
  • Analysefähigkeit: Unterscheidung verschiedener Phasen des Lernprozesses anhand von Praxisbeispielen


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 8

Phishing und Betrug mit KI

Phishing und Betrug mit KI

Das Arbeitsblatt dient der Aufklärung über Cyber-Betrug, insbesondere durch Phishing und den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, dass Lernende betrügerische Absichten in digitalen Nachrichten erkennen, die Funktionsweise von KI-gestützten Angriffen verstehen und wirksame Präventions- sowie Sofortmaßnahmen erlernen.


Inhalte und Methoden: Die Inhalte sind die Erkennung und Einordnung von Phishing-Versuchen, typische Merkmale gefälschter Webseiten und Nachrichten, der Einfluss von KI auf die Professionalisierung digitaler Betrugsmaschen sowie Strategien zur Prävention und zum richtigen Handeln im Betrugsfall. Ergänzt wird dies durch die Auseinandersetzung mit Sprach-, Bild- und Audiohinweisen sowie der kritischen Bewertung digitaler Kommunikationsformen. Die Methoden umfassen visuelle Website-Analysen, strukturierte Informations- und Textarbeit, Audioauswertungen, handlungsorientierte Präventionsübungen sowie kooperative Gruppenarbeiten, in denen eigene Beispielnachrichten erstellt und anschließend gemeinsam reflektiert und überprüft werden.


Kompetenzen:

  • Medien- und Informationskompetenz: Erkennen von psychologischer Manipulation und technischer Verschleierung in digitalen Medien
  • Analysefähigkeit: Identifikation von Warnsignalen in Text- und Audio-Botschaften
  • Handlungskompetenz: Ableitung und Anwendung von Sicherheitsregeln für den digitalen Raum
  • Kritisches Denken: Entwicklung einer gesunden Skepsis gegenüber unerwarteten Aufforderungen zur Preisgabe persönlicher Daten


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 10

KI und Barrierefreiheit

KI und Barrierefreiheit

Das Arbeitsblatt sensibilisiert die Lernenden für die Potenziale von künstlicher Intelligenz zur Förderung der Inklusion und Barrierefreiheit. Ziel ist es zu verstehen, wie technologische Assistenzsysteme die Selbstständigkeit von Menschen mit Beeinträchtigungen im Alltag erhöhen können.


Inhalte und Methoden: Inhalte sind die Einführung in KI-gestützte Assistenzfunktionen für Menschen mit einer Beeinträchtigung, grundlegendes Wissen zu dieser Form der Beeinträchtigung, typische Barrieren im Alltag sowie ethische Fragestellungen zu Datenschutz, Zugänglichkeit und dem Verhältnis von menschlicher zu technischer Unterstützung. Ergänzt wird dies durch praxisnahe Fallanalysen und die Entwicklung eigener App-Ideen als Anwendung des Gelernten. Die Methoden umfassen die Zuordnung und Analyse konkreter KI-Funktionen, theoretische Impulse mit Hypothesenbildung, empathische Rollenspiele, szenariobasierte Fallarbeit, kreative Projektarbeit zur App-Konzeption sowie strukturierte Reflexions- und Diskussionsphasen zu ethischen Aspekten.


Kompetenzen:

  • Perspektivübernahme: Entwicklung von Empathie für die Lebensrealität von Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Medien- und Technikkompetenz: Erkennen von KI als Werkzeug für Assistive Technologien
  • Problemlösefähigkeit: Transfer von technologischem Wissen auf komplexe Alltagshürden
  • Ethische Urteilsbildung: Kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 8

Soziale Auswirkungen - Wie verändert KI Freundschaften und Kommunikation?

Soziale Auswirkungen - Wie verändert KI Freundschaften und Kommunikation?

Das übergeordnete Lernziel besteht darin, die sozialen Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikation intensiv kennenzulernen und sich kritisch sowie sachlich mit den damit verbundenen ethischen Fragen auseinanderzusetzen. Die Lernenden sollen befähigt werden, das Spannungsfeld zwischen technologischer Effizienz und emotionaler Authentizität zu analysieren. Dabei dient das Arbeitsblatt als variables Rahmengerüst, das die sachliche Bewertung von digitalen Einflüssen auf das Sozialgefüge schult, unabhängig davon, welche spezifische KI-Technologie gerade im Fokus steht.


Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt verbindet theoretische Impulse mit kreativen Praxisaufgaben. Nach dem „Deep-Talk-Experiment“ zur Authentizität KI-generierter Nachrichten entwerfen die Lernenden die App „SocialShield“, um die Automatisierung schwieriger Gespräche und den damit verbundenen Kompetenzverlust kritisch zu hinterfragen. Weitere Schwerpunkte sind die Analyse parasozialer Beziehungen zu digitalen Begleitern sowie ein Zukunftsszenario zum Jahr 2040, das die Grenze zwischen Simulation und Realität thematisiert. Den Abschluss bildet die Erarbeitung einer „Human-Connection-Charta“ mit ethischen Leitlinien für soziale Beziehungen im KI-Zeitalter.

Kompetenzen:

  • Sozial-empathische Kompetenz: Reflexion über den Wert von emotionaler Ehrlichkeit und die Bedeutung von „menschlicher Reibung“ für die persönliche Entwicklung
  • Kritische Analysekompetenz: Fähigkeit, die Auswirkungen von Algorithmen auf die individuelle Ausdrucksweise und soziale Normen sachlich zu bewerten
  • Ethische Urteilskompetenz: Auseinandersetzung mit Manipulationsgefahren durch digitale Gefährten und der Kommerzialisierung von Emotionen
  • Medienkompetenz: Verständnis für die Funktionsweise von KI-Kommunikationstools und deren Einfluss auf die Authentizität von Botschaften
  • Kooperations- und Gestaltungskompetenz: Gemeinsame Erarbeitung von Richtlinien (Charta) für einen verantwortungsbewussten Technologieeinsatz

Zielgruppe und Niveau:

Oberstufe

Hinweis: Zur Bearbeitung einer Aufgabe wird das Internet zur Recherche benötigt. Außerdem wird für die erste Aufgabe Zugang zu einer KI benötigt. Für die letzte Aufgabe sollen entweder Plakate oder Online-Tools zur Sammlung genutzt werden.

Persönliche Daten schützen bei KI-Nutzung

Persönliche Daten schützen bei KI-Nutzung

Das Arbeitsblatt sensibilisiert Lernende für den Schutz ihrer Privatsphäre bei der Verwendung von künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, ein tiefes Verständnis dafür zu entwickeln, was „persönliche Daten“ sind, welche Risiken deren Weitergabe birgt und wie man sich durch gezielte Sicherheitsregeln vor Missbrauch schützt.


Inhalte und Methoden: Inhalte sind die altersgerechte Einführung in sensible personenbezogene Daten, deren Risiken im digitalen Raum sowie der bewusste Umgang mit Passwörtern, Apps und dem eigenen digitalen Fußabdruck. Ergänzt wird dies durch Fallbeispiele zu Datenmissbrauch und die Erarbeitung konkreter Sicherheitsregeln für den Alltag. Methoden umfassen visuelle Bildanalysen, Multiple-Choice-Aufgaben zur Wissensfestigung, aktive Kategorisierungsübungen, szenariobasierte Fallstudien sowie kreative Gruppenarbeiten wie das Gestalten von Sicherheitsplakaten zur Förderung von Reflexion und Handlungskompetenz.


Kompetenzen:

  • Medienkompetenz: Entwicklung eines Bewusstseins für den „digitalen Fußabdruck“ und den Schutz der eigenen Identität im Netz
  • Risikowahrnehmung: Fähigkeit, potenzielle Gefahren wie Identitätsdiebstahl oder unbefugte Datenweitergabe durch Apps zu erkennen
  • Handlungskompetenz: Formulierung und Anwendung praktischer Sicherheitsregeln für den digitalen Alltag
  • Kritisches Denken: Hinterfragen der Vertrauenswürdigkeit von Anwendungen, auch wenn diese nützliche Funktionen versprechen


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 6

Anwendungsbereiche von KI im Beruf

Anwendungsbereiche von KI im Beruf

Das Arbeitsblatt zielt darauf ab, die Lernenden über den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der medizinischen Diagnostik aufzuklären. Die Lernenden sollen verstehen, wie KI-Systeme Fachpersonal unterstützen, die Effizienz steigern und welche ethischen Fragen bezüglich Verantwortung und Vertrauen dabei entstehen.


Inhalte und Methoden: Die Inhalte umfassen die Einführung in KI-gestützte Bildgebung anhand von Informationstexten, Analyse-Tabellen zu Einsatzbereichen, ein praxisnahes Fallbeispiel sowie eine Pro-/Contra-Übersicht zu Chancen und Risiken. Methodisch erfolgt die Vermittlung durch die Kombination aus Fachtextarbeit, strukturierter Analyse, Fallbeispielen und reflexiven Austauschformaten wie Meinungsrunden und Bewertungsabfragen.


Kompetenzen:

  • Fachkompetenz: Verständnis für die Funktionsweise von KI in der medizinischen Bildgebung und Diagnostik
  • Ethische Reflexionskompetenz: Kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wer bei KI-gestützten Fehlentscheidungen die Letztverantwortung trägt
  • Bewertungskompetenz: Abwägen von Chancen und Herausforderungen technologischer Neuerungen


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 10

Künstliche Intelligenz: Wie funktioniert ... ?

Künstliche Intelligenz: Wie funktioniert ... ?

Die Lernenden setzen sich kritisch mit den Auswirkungen von KI in einem alltäglichen Anwendungsbereich auf das Individuum und die Gesellschaft auseinander.

Inhalt und Methoden: Die Lernenden reflektieren zuerst in einer Mindmap, wo ihnen KI im Alltag begegnet. Dies bietet einen guten Einstieg in das Thema. Alternativ ist ein Video gegeben, welches KI im Alltag thematisiert und als weitere Einstiegsmöglichkeit zu nutzen ist. Im Anschluss beschäftigen sich die Lernenden mit einem Instagram-Post und einem Zeitungsartikel, welcher die Funktionsweise einer ausgewählten KI-Anwendung aus dem Alltag beleuchtet. Dazu sind offene Fragen gegeben, um die Inhalte zu vertiefen. Davon ausgehend sehen die Lernenden ein Video der Tagesschau zu Risiken und Chancen von KI im Alltag und befassen sich mit den Regulierungsmechanismen der USA, China und Europa.

Kompetenzen:

  • Sachkompetenz
  • Urteilskompetenz: Bewertung von Risiken und Chancen von KI im Alltag und den notwendigen Regulierungen
  • Kritische Reflexion von KI und dem alltäglichen Nutzen
  • Globale Perspektive: Die Lernenden unterscheiden die Regulierungsstrategien von USA, China und Europa

Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 8

KI als Lernhilfe nutzen: Von Copy-Paste zur intelligenten Sparringspartner:in

KI als Lernhilfe nutzen: Von Copy-Paste zur intelligenten Sparringspartner:in

Das übergeordnete Lernziel besteht darin, künstliche Intelligenz (KI) nicht als bloßes Werkzeug zum Kopieren von Inhalten, sondern als interaktive und kritische „Sparringspartnerin“ im Lernprozess kennenzulernen. Die Lernenden sollen befähigt werden, sachlich und methodisch fundiert mit KI-Systemen zu kommunizieren, deren Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und die Technologie gezielt zur Vertiefung des eigenen Verständnisses und zur Schärfung der eigenen Argumentation einzusetzen.

Inhalte und Methoden:

Das Arbeitsblatt folgt einem progressiven Aufbau, der von der ersten Ideensammlung bis zur komplexen Debattensimulation reicht. Den Einstieg bildet eine Brainstorming-Phase mittels einer Mindmap, um den aktuellen Nutzungsstand sowie Chancen und Gefahren von KI im schulischen Kontext zu reflektieren. Ein zentraler inhaltlicher Schwerpunkt ist das „Prompt-Engineering“, bei dem die Lernenden die R-O-K-Formel (Rolle, Objektiv, Kontext) kennenlernen und in einem direkten Vergleich zwischen vagen und professionellen Anweisungen die Auswirkungen auf die Ergebnisqualität analysieren. Zur Förderung der kritischen Urteilsfähigkeit wird das Phänomen der „KI-Halluzinationen“ thematisiert; in einer Fact-Checking-Challenge müssen die Lernenden KI-generierte Fakten und Expertenzitate auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Methodisch wird zudem die „Sokratische Methode“ eingeführt, bei der die KI angewiesen wird, durch gezielte Gegenfragen den Lernprozess zu begleiten, statt fertige Lösungen zu liefern. Den Abschluss bildet ein dialektischer Ansatz, bei dem die KI als „Advocatus Diaboli“ fungiert, um die logischen Lücken in der eigenen Argumentation der Lernenden aufzudecken und so die Qualität von Essays oder Debattenbeiträgen zu steigern.

Kompetenzen:

  • Digitale Medienkompetenz: Beherrschung von Techniken des Prompt-Engineerings und ein tiefes Verständnis für die Funktionsweise von Sprachmodellen
  • Kritische Urteilsfähigkeit: Erkennen von KI-Halluzinationen und die Fähigkeit, digitale Inhalte durch eigenständige Recherche zu verifizieren
  • Problemlösungskompetenz: Nutzung der KI als tutorielle Begleitung (Sokratische Methode), um komplexe Sachverhalte Schritt für Schritt selbst zu erschließen
  • Argumentations- und Reflexionskompetenz: Stärkung der eigenen Position durch die produktive Auseinandersetzung mit KI-generierter Kritik und Gegenargumenten

Zielgruppe und Niveau:

Oberstufe

Hinweis: Zur Bearbeitung des kompletten ABs wird der Zugang zum Internet benötigt (unter anderem die Nutzung von KI).

Manipulationstechniken durch KI

Manipulationstechniken durch KI

Das Arbeitsblatt zielt darauf ab, Lernende für die vielfältigen Manipulationstechniken durch künstliche Intelligenz zu sensibilisieren. Sie sollen lernen, wie sie sich durch kritisches Hinterfragen vor gezielter Beeinflussung schützen können.


Inhalte und Methoden: Das Material vermittelt ein tiefes Verständnis für digitale Beeinflussung, indem es multimediale Inhalte wie Radiobeiträge und Zeitungsartikel mit praktischen Übungen wie Gruppenanalysen, Clickbait-Experimenten und der Erstellung eines Warn-Podcasts kombiniert. Dabei lernen die Teilnehmenden sowohl manipulative Techniken zu erkennen als auch Strategien zur kritischen Prüfung und zum Schutz vor digitaler Manipulation anzuwenden.


Kompetenzen:

  • Medienkritik: Identifikation manipulativer sprachlicher und inhaltlicher Muster in digitalen Medien
  • Analysefähigkeit: Untersuchung der Auswirkungen personalisierter Algorithmen auf das individuelle Entscheidungsverhalten
  • Produktionskompetenz: Gestaltung präventiver Medieninhalte (Podcast) unter Nutzung digitaler Endgeräte
  • Soziale Verantwortung: Reflexion über die gesellschaftlichen Folgen von KI-gesteuerter Desinformation und Manipulation


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 8

Woher bekommt die KI ihre Informationen?

Woher bekommt die KI ihre Informationen?

Dieses Arbeitsblatt befasst sich mit der zentralen Frage, wie künstliche Intelligenz (KI) an ihr Wissen gelangt und wie verlässlich diese Informationen sind.


Inhalte und Methoden: Das Material vermittelt, dass KI-Systeme keine bewussten Wesen sind, sondern auf Berechnungen basieren, die aus Trainingsdaten (z. B. Bücher, Artikel, Websites) und externen Quellen (z. B. Datenbanken, Nachrichten) gewonnen werden. Methoden des Arbeitsblattes sind Wahr/Falsch-Aufgaben, Textarbeit, Mindmap-Erstellung zur Quellenübersicht und praxisnahe Fallanalysen, um die Funktionsweise und Zuverlässigkeit von KI kritisch zu reflektieren.


Kompetenzen:

  • Medienkritik: Erkennen, dass KI-Antworten auf Wahrscheinlichkeiten beruhen und fehlerhaft sein können
  • Informationsrecherche: Verständnis für die Notwendigkeit, Informationen aus verschiedenen Quellen (KI vs. Buch) zu vergleichen
  • Datenschutzbewusstsein: Sensibilisierung für den Umgang mit Nutzerdaten bei der Interaktion mit KI


Zielgruppe und Niveau: 8-10. Klasse

KI und Emotionen - kann KI Emotionen verstehen?

KI und Emotionen - kann KI Emotionen verstehen?

Das Arbeitsblatt führt Schüler:innen in das komplexe Zusammenspiel von menschlicher Psychologie, Biologie und moderner Technologie ein. Es untersucht, wie Menschen Gefühle erleben und ob eine künstliche Intelligenz (KI) in der Lage ist, diese zu "verstehen".

Inhalt und Methoden: Die Lernenden setzen sich zuerst mit den Grundlagen unserer Emotionen auseinander. Im Anschluss erfahren sie in einem Infotext mehr über die Arbeitsweise von KI, um Emotionen zu lesen. Im Anschluss setzen sie sich in einem Videobeitrag vertiefend mit den aktuellen Möglichkeiten von KI auseinander. In beiden Fällen erhalten die Lernenden Verständnisfragen. Abschließend lesen die Lernenden einen Tagebucheintrag zu einer ausgewählten Emotion. Die Lernenden erarbeiten, ob der Text von einer KI oder von einem Menschen geschrieben wurde.

Kompetenzen:

  • Sachkompetenz: Erwerb von Fachwissen über biologische Kettenreaktionen und technologische Mustererkennung
  • Urteilskompetenz: Kritische Reflexion über den Einsatz von Emotions-KI im Klassenzimmer und die Bewertung ethischer sowie praktischer Folgen
  • Analysekompetenz: Untersuchung von Texten (Tagebucheintrag) auf emotionale Authentizität und Unterscheidung zwischen menschlicher Sprache und KI-generierten Strukturen

Zielgruppe und Niveau: Mittelstufe

KI-generierte Inhalte vs. von Menschen gestaltete Inhalte. Was ist echt?

KI-generierte Inhalte vs. von Menschen gestaltete Inhalte. Was ist echt?

Das Arbeitsblatt zielt darauf ab, die Lernenden für die Unterscheidung zwischen KI-generierten und von Menschen erstellten Inhalten zu sensibilisieren. Der Fokus liegt auf der Analyse von Sprachmerkmalen, dem Verständnis der Chancen und Risiken von KI-Inhalten und der Entwicklung von Medienkompetenz im digitalen Zeitalter.


Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt beginnt mit einer Diskussion über persönliche Erfahrungen, Chancen und Risiken von KI-Inhalten und stellt zwei kontrastierende Texte vor: einen sachlich-neutralen Text und einen emotional-persönlichen Text. Die Lernenden analysieren diese Texte, formulieren sie um, ordnen Sprachmerkmale nach Mensch oder KI ein und strukturieren Vor- und Nachteile von KI-Inhalten in einer Tabelle. Abschließend reflektieren sie die Bedeutung der Unterscheidung zwischen menschlichen und KI-Inhalten, nehmen Stellung zu kontroversen Thesen und vergleichen im Textduell eigene und KI-generierte Texte.


Kompetenzen:

  • Medienkompetenz: Entwicklung der Fähigkeit, KI-generierte Inhalte aufgrund ihrer stilistischen und inhaltlichen Merkmale zu identifizieren
  • Sprachbewusstsein: Analyse der Unterschiede in Ausdruck, Stil, Wortwahl und Struktur zwischen KI- und menschlicher Sprache
  • Kritisches Denken: Abwägung der ethischen und praktischen Folgen von KI in verschiedenen Lebensbereichen
  • Kreativität: Generierung eigener Texte und Argumente für das Textduell


Zielgruppe und Niveau: 7./8. Klasse (Mittelstufe)

Was ist künstliche Intelligenz (KI) und wie funktioniert sie?

Was ist künstliche Intelligenz (KI) und wie funktioniert sie?

Das Arbeitsblatt vermittelt ein grundlegendes Verständnis dafür, was Künstliche Intelligenz (KI) ist, wie sie durch Training lernt und wo sie im Alltag eingesetzt wird. Es sensibilisiert die Lernenden für die Unterschiede zwischen menschlichem Denken und maschineller Verarbeitung sowie für die Notwendigkeit menschlicher Unterstützung.


Inhalte und Methoden: Inhaltlich vermittelt das Arbeitsblatt die Grundlagen künstlicher Intelligenz, ihre Funktionsweise anhand von Beispielen wie Bilderkennung und KI-gestützter Ampelsteuerung sowie deren Grenzen bei komplexen oder unerwarteten Situationen. Methodisch identifizieren die Lernenden KI-Anwendungen im Alltag, analysieren ein praktisches Fallbeispiel und überprüfen ihr Wissen über KI durch ein Wahr/Falsch-Quiz. So werden sowohl theoretisches Verständnis als auch kritische Reflexion über den Einsatz von KI gefördert.


Kompetenzen:

  • Technisches Grundverständnis: Erfassen des Prinzips "Lernen aus Beispielen"
  • Kritische Reflexion: Erkennen, dass KI fehleranfällig ist und menschliche Anleitung benötigt
  • Transferfähigkeit: Verknüpfung abstrakter Definitionen mit konkreten Alltagssituationen


Zielgruppe und Niveau: 3.-5. Klasse (Grundschule)

Die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt

Die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt

Das Arbeitsblatt sensibilisiert die Lernenden für den Wandel der Arbeitswelt durch künstliche Intelligenz, wobei der Fokus exemplarisch auf dem gewählten Beruf liegt. Ziel ist es, die Verschiebung von Routineaufgaben hin zu anspruchsvollen, menschlichen Kompetenzen zu verstehen und die daraus resultierenden Chancen und Risiken zu bewerten.


Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt behandelt die Arbeitswelt anhand eines ausgewählten Berufs. Methodisch werden Arbeiten, die heute bereits von Computern erledigt werden können, in einer Mindmap gesammelt und strukturiert, um Veränderungen im Berufsbild wie den Wegfall von Routineaufgaben oder die Entstehung neuer Berufe zu untersuchen. Außerdem werden Chancen (z. B. Unterstützung bei komplexen Aufgaben) und Risiken (z. B. Arbeitsplatzverlust bei einfachen Tätigkeiten) kritisch betrachtet, und es wird ein neues Berufsprofil entwickelt, das die Stärken von Mensch und KI kombiniert.


Kompetenzen:

  • Analytische Kompetenz: Fähigkeit, Berufsfelder auf ihr Automatisierungspotenzial hin zu untersuchen
  • Technologische Anpassungsfähigkeit: Erkenntnis über die Notwendigkeit technischer Weiterbildung im Umgang mit KI-Systemen
  • Kritisches Denken: Abwägung ökonomischer Effizienz gegen soziale Auswirkungen auf die Beschäftigten
  • Zukunftsplanung: Entwicklung innovativer Berufsrollen in einer digitalisierten Arbeitswelt


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 10

Vor- und Nachteile KI-generierter Inhalte

Vor- und Nachteile KI-generierter Inhalte

Das Arbeitsblatt zielt darauf ab, Lernende für die Vor- und Nachteile von KI-generierten Inhalten zu sensibilisieren. Es fördert die kritische Reflexion über den Einsatz von KI im Bildungskontext und unterstützt die Entwicklung eigener Regeln für eine verantwortungsvolle Nutzung.


Inhalte und Methoden: Inhaltlich wird zunächst geklärt, was künstliche Intelligenz leisten kann, insbesondere die eigenständige Erstellung von Texten, Bildern, Videos oder Musik. Die Lernenden reflektieren die Zuverlässigkeit von KI-Aussagen und vergleichen dabei Vorteile wie Zeitersparnis und kreative Impulse mit Risiken wie Fehlinformationen oder Urheberrechtsfragen. Methodisch arbeiten sie mit Einschätzungstabellen zur Bewertung von KI-Eigenschaften sowie mit einer Fallstudie, in der die Folgen vollständiger KI-Nutzung anhand eines Schülerbeispiels analysiert werden. Ergänzend vertiefen ein Rollenspiel zur Diskussion unterschiedlicher Perspektiven und eine gemeinsame Regelbildung das Verständnis für einen verantwortungsvollen Einsatz von KI.


Kompetenzen:

  • Medienkritik: Fähigkeit, die Qualität und Objektivität von KI-Inhalten zu hinterfragen
  • Ethische Urteilsbildung: Reflexion über Fairness, Eigenleistung und die Integrität des Lernprozesses
  • Perspektivenwechsel: Einnehmen verschiedener Rollen (Lehrkraft vs. Schüler:in), um Interessenkonflikte bei der Technologienutzung zu verstehen


Zielgruppe und Niveau: 8-10. Klasse (Mittelstufe)

Fact-checking in Zeiten von KI

Fact-checking in Zeiten von KI

Das Arbeitsblatt zielt darauf ab, die Lernenden für Fake News und Desinformation im Zeitalter der künstlichen Intelligenz zu sensibilisieren. Die Schüler:innen sollen lernen, Informationen nicht nur intuitiv zu bewerten, sondern systematische Methoden zur Überprüfung von Wahrheitsgehalten anzuwenden.


Inhalte und Methoden: Inhaltlich setzt sich das Material mit der Unterscheidung zwischen Intuition und Faktenprüfung auseinander. Es thematisiert die Verbreitung von Mythen und unbestätigten Sensationsmeldungen im Internet. Die methodische Umsetzung erfolgt durch die Einschätzung von fiktiven Tweets, Erarbeitung von Hinweisen zur Identifikation von Fake News mittels eines externen Erklärvideos und die Anwendung der 5 Schritte des Fact-Checkings (Quelle, Überschrift, Vergleich, Beweise, KI-Verdacht) auf eine „Breaking News“-Meldung.


Kompetenzen:

  • Medienkompetenz: Entwicklung einer kritischen Haltung gegenüber digitalen Inhalten und deren Quellen
  • Analytische Fähigkeiten: Anwendung strukturierter Prüfschritte zur Bewertung von Glaubwürdigkeit und Warnsignalen
  • Kritisches Denken: Hinterfragen von reißerischen Überschriften und geheimen Quellenangaben
  • Technisches Verständnis: Sensibilisierung für das Potenzial von KI bei der Erstellung von Desinformation


Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 7

Geschichte der KI

Geschichte der KI

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit dem Ursprung der Künstlichen Intelligenz (KI) auseinander und betrachten einen Entwicklungsschritt im Detail.

Methoden und Inhalt: Das Arbeitsblatt beginnt mit der historisch-philosophischen Verankerung der KI-Idee. Mittels Textanalyse und Multiple-Choice-Fragen werden die philosophischen Grundlagen von René Descartes und Gottfried Wilhelm Leibniz erarbeitet. Im zweiten Teil wird die praktische Entwicklung anhand eines ausgewählten Ereignisses beleuchtet. Hier erfolgen eine Analyse einer Audioquelle sowie Transferaufgaben. Abschließend kann optional im Rahmen einer Videoanalyse eine chronologische Sortieraufgabe zur Einordnung wichtiger historischer Meilensteine bearbeitet werden.

Kompetenzen:

  • Kritisches Denken: Analyse philosophischer Argumente und Beantwortung von Multiple-Choice-Fragen
  • Medienkompetenz: Nutzung von Audio- und Videoquellen zur Informationsgewinnung und -zusammenfassung
  • Transferleistung: Die historische Beobachtung auf moderne KI-Anwendungen übertragen und deren heutige Bedeutung bewerten.

Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 7

Was kann die KI und was kann sie nicht?

Was kann die KI und was kann sie nicht?

Das Arbeitsblatt zielt darauf ab, Kindern die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz (KI) anhand eines freundlichen Roboters zu vermitteln. Der Fokus liegt auf der Unterscheidung zwischen den Fähigkeiten von KI (Lernen, Aufgaben erledigen, Informationen sammeln) und ihren Grenzen (keine Gefühle, keine Kreativität, keine menschliche Entscheidungsfindung).


Inhalte und Methoden: Die Lernenden ordnen in einer Übung verschiedene Aufgaben den Kategorien „Kann die KI“ oder „Kann die KI nicht“ zu und prüfen ihr Textverständnis mit einer Wahr/Falsch-Aufgabe. Abschließend entwerfen sie eine eigene KI, beschreiben deren Fähigkeiten und benennen klar deren Grenzen.


Kompetenzen:

  • Grundverständnis KI: Unterscheidung zwischen menschlichem Denken und KI-Funktionen
  • Kritische Reflexion: Erkennen der technologischen Grenzen und der fehlenden emotionalen Fähigkeiten von KI
  • Kreativität: Entwicklung eigener Anwendungsideen für KI im Alltag


Zielgruppe und Niveau: Das Arbeitsblatt ist für Kinder im Grundschulalter konzipiert.

Offizielle Regelungen zu KI

Offizielle Regelungen zu KI

Das Arbeitsblatt zielt darauf ab, den Lernenden die offiziellen Regelungen zur Künstlichen Intelligenz (KI) zu vermitteln. Im Fokus stehen die Risikoklassifizierung von KI-Anwendungen, die Grundrechte der Bürger:innen und die Balance zwischen Innovation und Schutz.


Inhalte und Methoden: Die erste Phase des Arbeitsblatts dient als Warm-up und verwendet die Methode der gemeinsamen Sammlung von Ideen. Der Informationstext führt in das Thema ein und erläutert zentrale Inhalte wie Risikobewertung, Transparenz und Datensicherheit. Die Methoden umfassen das Textverständnis durch Auswahl der richtigen Aussage, die Klassifizierung konkreter KI-Beispiele mit Begründung sowie reflexive und kreative Arbeitsformen wie offene Fragen und die Gestaltung eines Plakats zur Bedeutung von KI-Regulierung.


Kompetenzen:

  • Risikobewertung: Fähigkeit, KI-Anwendungen nach ihrem potenziellen Risiko für Grundrechte und Sicherheit zu klassifizieren
  • Kritisches Denken: Abwägung der Notwendigkeit von Regulierung im Spannungsfeld von Innovation und Risikoschutz
  • Kommunikation: Formulierung einer begründeten Stellungnahme zur KI-Regulierung


Zielgruppe und Niveau: 8.-10. Klasse (Mittelstufe)


BNE:

  • SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur: Der Act soll die verantwortungsvolle Entwicklung von KI fördern und die Balance zwischen Innovation und Risikoschutz wahren.
  • SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Der Hauptzweck der Verordnung ist es, die Grundrechte der Bürger:innen zu schützen und einen einheitlichen Rechtsrahmen für KI-Technologien zu schaffen.

KI-Detektiv: KI und ihr Einsatz in einem bestimmten Bereich

KI-Detektiv: KI und ihr Einsatz in einem bestimmten Bereich

Die Schüler:innen untersuchen, wie künstliche Intelligenz ein bestimmtes Feld verändert, und entwickeln ein Verständnis für die Vorteile und Herausforderungen von KI in diesem Bereich. Ziel ist es, ein kritisches Bewusstsein für die Fähigkeiten von KI, ethische Fragestellungen und die anhaltende Notwendigkeit menschlichen Urteilsvermögens bei Entscheidungen zu fördern.

Inhalte und Methoden:

Das Arbeitsblatt führt die Schüler:innen durch eine Erkundung von KI anhand realer Beispiele. Die Schüler:innen analysieren ethische Fragen wie Datenschutz, algorithmische Verzerrungen und die Grenzen der Automatisierung. Zu den Methoden gehören Verständnisfragen, Multiple-Choice-Aufgaben, der Vergleich von Vorteilen und Risiken, offene Reflexionsfragen und ein kurzer argumentativer Essay über die Rolle der KI im Gesundheitswesen.

Kompetenzen:

  • Verständnis technologischer Anwendungen von KI in einem realen beruflichen Kontext
  • Kritische Bewertung der Vorteile und Risiken von KI
  • Ethisches Urteilen zu Datenschutz, Bias und Mensch–Maschine-Interaktionen
  • Analytisches Denken über das Zusammenspiel von KI-Fähigkeiten und menschlicher Expertise
  • Argumentative und reflektierende Schreibkompetenz

Zielgruppe und Niveau:

Ab Klasse 8

Die Auswirkungen von KI auf die Umwelt

Die Auswirkungen von KI auf die Umwelt

Das Arbeitsblatt zielt darauf ab, die Lernenden für die Umweltfolgen der Künstlichen Intelligenz (KI) zu sensibilisieren. Es soll sie in der kritischen Analyse des Energie- und Ressourcenverbrauchs von Rechenzentren schulen, um Strategien zur ökologischen Nachhaltigkeit der KI-Technologie zu entwickeln, insbesondere durch die Nutzung erneuerbarer Energien.


Inhalte und Methoden: Das Arbeitsblatt beginnt mit einem Warm-up zur persönlichen Einstellung der Lernenden zu KI und Klimawandel und vermittelt anschließend Informationen über KI-Rechenzentren eines ausgewählten Landes / einer ausgewählten Stadt. Die Lernenden analysieren Vorteile und ökologische Risiken anhand von Text- und Ursache-Wirkung-Analysen. Methoden wie Gruppenrecherche, Perspektivwechsel und Entscheidungsfindung fördern die Reflexion über Nachhaltigkeit und konkrete Maßnahmen zur ökologischen Verantwortung.


Kompetenzen:

  • Nachhaltigkeitsbewusstsein: Verständnis für den ökologischen Fußabdruck digitaler Technologien (Energie- und Ressourcenverbrauch).
  • Kritische Analyse: Abwägung von technologischen Vorteilen (Klimaforschung, Smart Farming) gegen Umweltrisiken.
  • Problemlösung: Entwicklung konkreter Strategien zur Förderung der Energieeffizienz und Nutzung grüner Energiequellen für KI.
  • Rollenverständnis: Treffen begründeter politischer Entscheidungen aus einer umweltpolitischen Perspektive.


Zielgruppe und Niveau: 8.-10. Klasse (Mittelstufe)


BNE:

  • SDG 12: Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster: Es thematisiert die Herausforderung der Rohstoffgewinnung (seltene Erden) und die Notwendigkeit von Recycling und nachhaltiger Beschaffung.
  • SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz: Der Text beleuchtet die Rolle der KI bei der Reduzierung globaler Emissionen und in der Klimaforschung.

KI in Science-Fiction vs Heute

KI in Science-Fiction vs Heute

Die Schüler:innen untersuchen, wie künstliche Intelligenz in der Science-Fiction dargestellt wird und wie sie sich von heutiger realer KI unterscheidet. Dabei entwickeln sie ein Verständnis für die ethischen, sozialen und technologischen Implikationen von KI durch Analyse und kreative Anwendung.

Inhalte und Methoden:

Das Arbeitsblatt konzentriert sich darauf, KI in einem Science-Fiction-Werk mit aktuellen KI-Entwicklungen zu vergleichen. Die Schüleri:nnen analysieren KI-Fähigkeiten, Ziele, Interaktionen zwischen Menschen und KI sowie gesellschaftliche Reaktionen. Zu den Methoden gehören angeleitete vergleichende Recherchen, kritische Fragestellungen und eine kreative Gestaltungsaufgabe, bei der die Schüler:innen ein Filmplakat für eine fiktive KI-Fortsetzung entwerfen, das Science-Fiction-Themen mit realen Entwicklungen verbindet.

Kompetenzen:

  • Analytisches Denken und kritischer Vergleich von fiktionaler und realer KI
  • Verständnis ethischer und sozialer Implikationen von KI-Technologien
  • Kreativer Transfer und visuelle Kommunikation durch Mediendesign
  • Reflexion über Mensch-Maschine-Beziehungen und gesellschaftliche Auswirkungen

Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 9

Was Science-Fiction uns über künstliche Intelligenz verrät

Was Science-Fiction uns über künstliche Intelligenz verrät

Die Schüler:innen analysieren künstliche Intelligenz in einem Werk der Science-Fiction, um zu verstehen, wie Science-Fiction gesellschaftliche Werte, Ängste und Hoffnungen im Hinblick auf Technologie und Menschlichkeit widerspiegelt. Das übergeordnete Ziel besteht darin, eine kritische Auseinandersetzung mit ethischen und philosophischen Fragen rund um KI und deren zukünftige Auswirkungen zu fördern.

Inhalte und Methoden:

Das Arbeitsblatt führt die Schüler:innen durch eine mehrschrittige Auseinandersetzung mit einem Science-Fiction-Werk, darunter:

  • Verständnis und Analyse der Handlung und zentralen Themen des Films oder Romans
  • Multiple-Choice-Interpretation zentraler ethischer, philosophischer und symbolischer Elemente
  • Historische Kontextualisierung der Entstehung des Werks und seiner Bedeutung für die Technologie des frühen 21. Jahrhunderts
  • Offene Reflexions- oder Essayaufgaben, in denen die Schüler:innen ethische Rahmenmodelle (z. B. Utilitarismus, Deontologie, Tugendethik) untersuchen oder KI-Politikvorschläge entwickeln

Die Methoden umfassen analytisches Lesen, kritische Diskussion sowie kreatives oder argumentatives Schreiben.

Kompetenzen:

  • Kritische Analyse von Medien und Literatur im Hinblick auf gesellschaftliche und ethische Fragestellungen
  • Verständnis und Anwendung philosophischer Modelle
  • Ethisches Urteilen und Argumentieren
  • Historische Einordnung technologischer Entwicklungen
  • Reflexive und analytische Schreibkompetenz

Zielgruppe und Niveau: Ab Klasse 10

Gedankenexperiment: Wie könnte KI die Pflege verändern?

Gedankenexperiment: Wie könnte KI die Pflege verändern?

Das Arbeitsblatt zielt darauf ab, die Lernenden in die Lage zu versetzen, die Chancen und Risiken des Einsatzes von künstlicher Intelligenz (KI) in der Pflege kritisch zu bewerten. Durch ein Gedankenexperiment sollen sie über die zukünftige Rolle von KI in der Pflege reflektieren.


Inhalte und Methoden: Ein kurzer Text beschreibt ein Gedankenexperiment, indem die KI Routineaufgaben automatisiert, die Effizienz steigert und die Patientenversorgung personalisiert. Gleichzeitig werden die Risiken, wie der Datenschutz und der mögliche Verlust des menschlichen Kontakts, beleuchtet. Die Lernenden sollen die Vor- und Nachteile analysieren und in Reflexionsfragen ethische Dilemmata wie die Verantwortung bei KI-Fehlern erörtern.


Kompetenzen:

  • Kritisches Denken: Die Fähigkeit, die Chancen und Risiken einer Technologie (KI) abzuwägen
  • Zukunftsorientiertes Denken: Die Fähigkeit, zukünftige Szenarien zu analysieren
  • Problemlösung: Reflexion über ethische Herausforderungen
  • Kommunikationskompetenz: Das Ausdrücken und Begründen der eigenen Meinung


Zielgruppe und Niveau: Schüler:innen und Auszubildende


BNE:

  • 3. Ziel - Gesundheit und Wohlergehen: Das Arbeitsblatt behandelt die Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch Technologie und die Entlastung der Pflegekräfte.
  • 9. Ziel - Industrie, Innovation und Infrastruktur: Die Integration von KI ist ein Beispiel für technologische Innovation zur Steigerung der Effizienz in der Gesundheitsinfrastruktur.